Archiv der Kategorie 'Regionale Kultur'

November + Dezember 2015

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November + Dezember 2015
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Buntes-bbg
Link zu aktuellen Informationen zur Unterstützung von Kriegsflüchtlingen in Bernburg im Blog des Montagsforums.

Dezember 2015

Montag 07. Dezember 2015: Beginn 19:00 | MAXIMVS
Auswertung Kulturmarkt 2015

Montag 14. Dezember 2015: Beginn 19:00 | MAXIMVS
Auswertung Kulturmarkt 2015
Dezember-2015
Montag, 21. Dezember 2015: Beginn 19:00 | MAXIMVS
– Großer Saal an der Saale unten:
Internationaler Stammtisch, Themenschwerpunkt:
Thema: Das Anerkennungsverfahren für Asylbewerber
Die Rolle der Anhörung und Erfahrungen mit der Praxis dieser Verfahren

Gesprächspartner: Stefanie Mürbe, Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.
Die mündliche Anhörung bei dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge entscheidet ob ein Flüchtling ein politisches Asyl in Deutschland bekommt oder nicht.
Frau Mürbe hat aus der diesbezüglichen Arbeit des Flüchtlingsrates berichtet.
Der Flüchtlingsrat in Sachsen-Anhalt stellt auf seiner Internetseite die jeweils aktuellen Hinweise in möglichst allen relevanten Sprachen zur Verfügung: http://www.fluechtlingsrat-lsa.de/
Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. setzt sich für die Anerkennung der Rechte von Flüchtlingen und die Verbesserung ihrer Lebenssituation ein. In Sachsen-Anhalt wurde der Flüchtlingsrat 1994 als unabhängiger Verein gegründet und ist bundesweit im Austausch mit dem Förderverein Pro Asyl.

Frage 1: Wie fair sind die Interviews im Anhörungsverfahren für den Antragsteller?
Der Antragsteller muss auf diese Gespräche vorbereitet sein. Er muss den Nachweis der persönlichen politischen Verfolgung bringen.
Im internationalen Stammtisch am 7. März 2016 um 18:00 soll dieses Thema daher in Form eines Workshops im Kulturzentrum Hotel Wien noch einmal vertieft werden.
Frage 2: Haben Antragsteller aus sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“ überhaupt eine Chance politisches Asyl zu bekommen oder geht es eigentlich de facto nur um die politische Einschätzung der jeweiligen Länder?
Die aktuelle Liste des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge für http://www.bamf.de/DE/Migration/AsylFluechtlinge/Asylverfahren/BesondereVerfahren/SichereHerkunftsl%C3%A4nder/sichere-herkunftsl%C3%A4nder.html
Für diese Länder gelten die dort beschriebenen verkürzten Prüfungsverfahren.
Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Ländern in denen es der Flüchtling nicht leicht hat seine politische Verfolgung glaubhaft zu machen. Hierzu können als erste Orientierung die Statistiken des Bundesamtes für Migration unter http://www.bamf.de ausgewertet werden.
Link auf die Seite des Bundesamtes: Asylverfahren
Aktuelle Zahlen zu Asyl, Migration sowie zur Integration bietet die Broschüre „Das Bundesamt in Zahlen 2014″.
Für die konkrete Einschätzung muss aber bei einschlägigen Experten nachgefragt werden.

Montag, 28. Dezember 2015:
16:00 – 20:00 HOTEL WIEN

Kaffee, Kuchen und feine Gerichte aus Afrika, Syrien und Deutschland
Internationaler Stammtisch zur Jahreswende
Im Rahmen des monatlichen internationalen Montagsstammtisch zum
Dialog zwischen zugezogenen und gebürtigen Bernburgern laden wir am Montag, den 28.12.2015 zwischen 16:00 und 20:00 in das Kulturzentrum Hotel Wien in der Krumbholzstraße 17-18 ein.
Ganz im Sinne von Hendrik Liedtke, dem Chefarzt des Elisabeth-Krankenhaus in Halle wünschen wir uns, „..dass wir aufhören, großartige Unterscheidungen zu machen zwischen Ausländern und Deutschen, Wirtschafts- und Kriegsflüchtlingen. „Das bringst uns nicht weiter. …Wir müssen anfangen über Menschen zu sprechen
(Mitteldeutschen Zeitung vom 21.12.2015, Seite 2.
Wir wollen über Kostproben von afrikanische und syrische Küche mit den Flüchtlingen in das Gespräch kommen.Bringen Sie Ihren Lieblingskuchen mit oder genießen Sie die berühmte Bernburger Baiser Torte von Dörfel.

Veranstaltungsort: Kulturzentrum Hotel Wien, Krumbholzstrasse 18-19

November – Dokumentation

Montag 9. November 2015: Beginn 19:00 | MAXIMVS
Auswertung Kulturmarkt 2015

Montag 16. November 2015: Beginn 19:00 | MAXIMVS
Auswertung Besuch Europäische Kulturhauptstadt 2018: Valletta, Malta

Montag 23. November 2015: Beginn 19:00 | MAXIMVS
Auswertung Kulturmarkt 2015
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Hinweis auf Veranstaltung mit Flüchtlingen:
Dienstag, den 24.11.2015 ab 15:00
Wintermarkt der Nationen
Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis Bernburg
Einsiedelsgasse 6, 06406 Bernburg,
Kontakt: Elisabeth Zacher, Netzwerkstelle für Demokratie
Tel.: 03471/315098, Fax.: 03471/621146
E-Mail: elisabeth.zacher@stejh.de

Montag 30. November 2015 16:00:
Einladung an Flüchtlingskinder zum Basteln
Büro der Linken, Kleine Wilhelmstraße 2b, 06406 Bernburg
Kontakt Jana Lankau, Telefon und Fax: 03471 642268

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Montag 30. November 2015: Beginn 19:00 | MAXIMVS
Internationaler Stammtisch, Themenschwerpunkt:
Die Vermittlung von Arbeit für Flüchtlinge
Hürden und deren Bewältigung

Auch in der Region Bernburg suchen manche Arbeitgeber dringend Mitarbeiter. Es liegt daher nahe diese nicht zu besetzenden Stellen mit arbeitswilligen Flüchtlingen zu besetzen.
Im Rahmen des monatlichen Internationalen Stammtisch in Bernburg hat Frau Stefanie Deutschbein von der Agentur für Arbeit Bernburg interessierten Bürgern und Flüchtlingen einen Statusbericht über die Konzepte der Agentur zur Arbeitsvermittlung von Flüchtlingen gegeben. Die öffentliche Diskussion fand im Restaurant Maximvs, Saalplatz 3 im unteren Gastraum statt. Frau Deutschbein ist die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Bernburger Agentur. An dem Abend hat Sie sehr engagiert über die zahlreichen Hindernisse und der möglichen Bewältigung berichtet.
Viele Hürden müssen auf diesem Weg überwunden werden: Der Asylbewerber muss eine Arbeitsgenehmigung erhalten. Hier kann die Ausländerbehörde nach aktueller Rechtslage schon nach kurzer Zeit zustimmen, wenn diese keine Hinderungsgründe sieht. Dann muss die jeweilige ausländische Berufliche Qualifikation anerkannt werden und schließlich muss der Arbeitgeber den Nachweis erbringen, dass dieser Arbeitsplatz nicht mit einem deutschen Bewerber besetzt werden kann.
Sofern die berufliche Qualifikation des Flüchtlings nicht in einem technologieorientierten Fach ist, in dem auch durchgehend in englischer Sprache gesprochen werden kann, ist neben dem Aufenthaltsstatus, der beruflichen Qualifikation die rasche Aneignung der deutschen Sprache eine ganz zentrale Voraussetzung.
Frau Deutschbein überzeugte, dass die Bernburger Arbeitsagentur für diese neue Herausforderung sehr gut vorbereitet ist und eine Reihe von Konzepten mit Partnern wie der Evangelischen Stiftung St. Johannis, der Kreisvolkshochschule oder der Hochschule Anhalt entwickelt. So werden Konzepte entwickelte bei denen die berufliche Qualifikation von Flüchtlingen mit hoher Bleibeperspektive rasch mit den derzeitigen offenen Stellen abgeglichen werden sollen.
Auch wenn der Schwerpunkt der Vermittlung und Weiterqualifizierung den Flüchtlingen aus Gebieten mit einer hohen Wahrscheinlichkeit der Anerkennung und für den Jugendlichen gilt, wird versucht jeden Arbeitswilligen zu vermitteln.
Deutschbein
Grosses Interesse bei Bürgern und Flüchtlingen bei der Einführung über die Arbeitsvermittlung für Migranten in Deutsch, Englisch und Französisch von Frau Sabine Deutschbein, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Bernburg
Hinweis auf Online-Beitrag der Mitteldeutschen Zeitung, Bernburg im Nachgang:
20.12.2015: Arbeitsagentur Bernburg. Flüchtlinge für Arbeitsmarkt
Am Montag, den 21. Dezember 2015 um 19:00 wurde in Fortsetzung das Thema Anerkennungsverfahren von Flüchtlingen Schwerpunkt des Internationalen Stammtisches behandelt.

August – Oktober 2015

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August – Oktober 2015
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ZWISCHENNACHRICHT: Aktuelle Information zu der Begrüßung des ersten Zugs von Kriegsflüchtlingen in Mitteldeutschland am 5. September 2015

Welcome-in-Saxonia-Anhalt
Das Bernburger Montagsforum war am 3., 10., 17. und 24. August 2015 in der Sommerpause…..

Montag 31. August 2015: Beginn 19:00 | MAXIMVS – Obere Terrasse
Internationaler Stammtisch, Themenschwerpunkt:
Themenschwerpunkt: Erfahrungsaustausch mit LAMSA und gemeinsames Musizieren:

Link zu den Bildern der Jam Session mit Afrikanischen Trommeln am 31. August 2015
Link zu den Bildern von Joachim Hennecke von der Session im Juli 2015.
Alhassan Nadagombe aus Togo und Jacob Mbessi aus Kamerun lassen die internationale Gruppe World Melange wieder auferstehen. Mit Gregory Kingtakem aus Kamerun haben drei Musiker World Melange aus Bernburg wieder aktiviert. World Melange war ein langjähriges Projekt der Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis. An den Montagen, den 27. Juli und 31. August kamen neben einer Bernburgerin mit Querflöte und zweier Amerikanerin auch Afrikaner aus Burkina Faso, Benin, Elfenbeinküste und Guinea Bissau zum Neustart.

Am 31. August berichtete Noel Kabore vom LAMSA (Landesnetzwerks der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.) aus Halle von dem neu gegründeten Beirat für Flüchtlinge im Salzlandkreis, der als eines der Projekte des Landkreises bei der Integration der Flüchtlinge helfen soll.

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Ein zentrales Terminangebote der LAMSA war ein großer Workshop in Bernburg im Kurhaus am Freitag, den 25. September 2015, 14.00 – 17.30 Uhr:
Dialogforum 25.09.2015: „Willkommen in der Region?! – Perspektiven einer Willkommenskultur im Salzlandkreis“
Die Dokumentation hierzu auf dem Integrationsportal:
http://www.integriert-in-sachsen-anhalt.de/lokal-und-regional/salzlandkreis/aktuelles/
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Alhassan_2015
World Melange lädt Bernburger mit Interesse an afrikanischen Trommeln weiterhin zum mitmachen ein.
World-Melange_Reload_2015

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Das Gesamtprogramm der Interkulturellen Woche:
http://www.salzlandkreis.de/…/Interkulturelle_Woche/Main.htm

Die nächsten Termine des Internationalen Stammtisches sind jeweils die beiden letzten Montage im Monat um 19:00 im Maximvs.
- zunächst 28. September 2015
Aktuelles Ziel sind die Vorbereitung der Auftritte zur Interkulturelle Woche im Salzlandkreis
- am Dienstag, den 29. September auf dem KARLSPLATZ BERNBURG und der zum KULTUR MARKT BERNBURG
- am Freitag, den 16. Oktober auf dem MARKT in der Talstadt.
Kontakt: Prof. Erich Buhmann, montags-forum@t-online.de

Zum internationalen Stammtisches in Kooperation mit Kultur Markt Bernburg e.V.:
Montag 28. September 2015: Beginn 19:00 | MAXIMVS – Obere Terrasse
Internationaler Stammtisch, Themenschwerpunkt: Veranstaltung zur Interkulturellen Woche
Musik verbindet
Der Beginn der Interkulturellen Woche 2015 in Bernburg
Fünfzig von den derzeit 470 Flüchtlingen in Bernburg läuteten die bundesweite Internationale Woche in der Saalestadt ein:
IKW-2015-09-28
Link zu Bildern zum Beginn der Interkulturellen Woche 2015 in Bernburg am 28. September 2015.
Zu der öffentliche Probe für die Jam Session am folgenden Tag auf dem Karlsplatz zur Hauptveranstaltung der diesjährigen Interkulturellen Woche in Bernburg kamen Flüchtlinge aus Albanien, Benin, Guinea-Bissau, Kamerun, Kosovo, Kroatien, Serbien, Syrien und Togo: Musik verbindet über alle Grenzen hinweg!

Hinweis:
Dienstag, 29. September: Beginn 9:00 KARLSPLATZ BERNBURG
Hauptveranstaltung Interkulturelle Woche im Salzlandkreis

Termin des nächsten Internationalen Stammtisches in Kooperation mit Kultur Markt Bernburg e.V.:
Montag, den 12.10. 2015- voraussichtlich HOTEL WIEN, Krumbholzstraße/Ecke Breite Straße

Weiteren Termine für die Internationalen Stammtische im Anschluß zur Interkulturelen Woche sind jeweils 19:00 bis 22:00 am
Montag, den 30.11. 2015 und Montag, den 21.12. 2015 im Restaurant MAXIMVS, Saalplatz 3

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Oktober 2015
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Hinweis: Freitag 16. Oktober: 14:00 – 24:00 MARKT BERNBURG – Talstadt

Montag 12. Oktober 2015 Beginn 19:00 | MAXIMVS – Oben
Internationaler Stammtisch, Themenschwerpunkt:
Vorbereitung Aktionen zum Kulturmarkt Bernburg

KULTUR MARKT BERNBURG
Das auf dem Markt geplante Willkommen Zelt Arabisch-Französisch-Englisch-Deutsch-Chinesisch wurde von Studenten der Hochschule Anahlt und Schüllern des Gymnasiums Carolinum aufgrund des Regens mit großen Erfolg in der Studenten Lounge des Alten Rathauses organisiert.

Der Link zu der Bildergallerie des Kulturmarktes 2015
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Februar+März 2015-Dokumentation

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MÄRZ 2015
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Montag 2. März 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch oben
- Nachbereitung der Stadtratssitzung vom 26. Februar 2015

Montag 09. März 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch oben
Themenvorschlag: Konzeption eines Kulturkalenders für Bernburg

Montag 16. März 2015:
Beginn 19:00 | Bunge Hörsaal Altes Rathaus, 06406 Bernburg, Alter Markt 17
Europaabgeordnete Ska Keller:
Flüchtlingsursachen – Flüchtlingsschicksale

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Die Europaabgeordnete Ska Keller des Bündnis 90 / Die Grünen berichtet über die erschütternden Situationen der Flüchtlinge und stellt sich der Diskussion über den Handlungsbedarf auf lokaler Ebene.
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Die Europaabgeordnete Ska Keller des Bündnis 90 / Die Grünen berichtet als Gast des Bernburger Montagsforums über die erschütternden Situationen der Flüchtlinge und stellt sich der Diskussion über den Handlungsbedarf auf lokaler Ebene. Auf die kurzfristige Einladung hin kamen Vertreter der Bernburger Parteien, engagierte Jugendliche, Vertreter des Bernburger Bündnisses für Demokratie und Bürger und Migranten aus unterschiedlichen Bereichen. Fast allen Besucher brachten zum Ausdruck , dass Sie bereit sind bei der Betreuung von Asylbewerbern mit zu arbeiten.
Frau Keller engagiert sich seit Jahren im Europaparlament für die Verbesserung der Situation der Flüchtlinge. In der sehr lebendigen Debatte versuchte Ska Keller das komplexe Problem der Ursachen und des Handlungsbedarfs zu erläutern.
Ska Keller fordert dass das Asyl aus Humanitären Gründen europaweite allgemein anerkannt wird.
Die bevorstehenden Nachbesserungen der Vereinbarung über den Zugang von Flüchtlingen nach Europa in dem mit Dublin 4 bezeichneten Vertrag, könnten den derzeit völlig unmenschlichen und für sehr viele tödlich endenden Zugang von Flüchtlingen verbessern.
Bei vielen vom EU Parlament vereinbarten Verbesserungen zur Humanisierung der Asylverfahren, wie dem Zugang zum Arbeitsmarkt oder der Fortsetzung der Flüchtlingsrettung der Italiener war die deutsche Bundesregierung in den letzten Jahren ein entscheidender Bremser. Nachdem das Bundesverfassungsgericht die Bundesregierung nun mehrmals auf notwendige Korrekturen hingewiesen hat und nachdem die deutsche Industrie sich nun durch Zuwanderung die Besetzung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen erhofft könnte es zukünftig zu humaneren Lösungen von Seiten der Bundesregierung kommen.
Für Sachsen-Anhalt können Mittel aus den Europäischen Strukturfonds für die Finanzierung des Deutschunterrichts verwendet werden.
Zum Abschluss des Montagsforums zeigte sich Ska Keller begeistert von der neuen Herangehensweise des Salzlandkreises: „ Was hier mit dem Betreuungskonzept vorgesehen ist, klingt spannend und bindet Bürgerinnen und Bürger genauso ein wie die Flüchtlinge. Gespräche wie heute abend machen Mut und zeigen, dass es auch positiv laufen kann und Willkommenskultur keine hohle Phrase ist“ Sie wolle den Salzlandkreis gerne als best practice Beispiel bei zukünftigen Diskussionen dieser Art erwähnen.
Im Bernburger Montagsforum am 30. März 2015 wird das neue Betreuungskonzept des Landkreises vorgestellt. Zu diesem Termin können die zahlreichen angerissenen Fragen zur lokalen Umsetzung weiter aufgenommen werden.
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Wir danken Ska Keller für diesen ernüchternden Einblick in die diesbezügliche Arbeit im Europarlament.
Der link zur
Bildgalerie mit Bildern von Joachim Hennecke für die wir uns ebenfalls, wie für die spontane Gastfreundschaft des Hotel Wiens bedanken.

Montag 23. März 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch oben
Die Tafel in Bernburg und andere Ideen für Gesundes Essen für alle

Montag 30. März 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch unten
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Monatlicher Internationaler Stammtisch: Welcome to Bernburg – Bienvenue à Bernburg!
Themenschwerpunkt: Vorstellung des Betreuungskonzeptes für Flüchtlinge der Verwaltung des Salzlandkreises.
Frau Stephan
Frau Reingard Stephan, Fachbereichsleiterin des Salzlandkreises hat das Betreuungskopzept vor einer großen Gruppe von interessierten Bürgern und Flüchtlingen vorgestellt.
Das Betreuungskonzept des Salzlandkreises für die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen sieht eine Kombination aus freiwilligen Diensten, der sogenannte „Soziallotsen“ auf Kommunaler Ebene und Angebote von freien Trägern vor.
Das komplette Dokument hierzu kann im Internet des Salzlandkreises abgerufen werden: Betreuungskonzept des Salzlandkreises für die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen
Frau Ines Golenia, Fachdienstleiterin des Salzlandkreis für Ausländer- und Asylrecht konnte an diesem Abend auch persönliche Fragen von Flüchtlingen aufnehmen.
Hier der Link zur Bildergalerie mit Aufnahmen von Joachim Hennecke von der regen Diskussion an diesen Abend.
2015-03-30
Von den Flüchtlingen wurde die Bedeutung eines aufeinander aufbauenden Deutschunterrichtes als Grundlage für die soziale und berufliche Eingliederung hervorgehoben. Ibrahim Traore, einer der Sprecher des Heimbeirates erklärte, dass er dafür gerne auch aus seiner Unterhaltssumme etwas bezahlen würde. Eine Besucherin hatte vorgeschlagen, dass Bürger die Möglichkeit bekommen sollten Wohnraum auch umsonst für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen.
Wie in den Veranstaltungen in diese Reihe zuvor, war das große gegenseitige Engagement für den Dialog zwischen den Alt- und Neubernburgern wieder sehr deutlich geworden. Es ist wieder eine große Bereitschaft deutlich geworden den Betreuungsrahmen des Landkreises mit Leben aus zu füllen.

Das Betreuungskonzept wird derzeit in vielen Gremien vorgestellt. In Bernburg wird dies noch einmal durch den Kirschkreis am 8.5.2015 um 19:00 im Pfauschen Stift in Bernburg vorgestellt.

Bisherige Online-Berichterstattung in der MZ hierzu:
18.02.2015: Betreuungskonzept für Flüchtlinge im Salzlandkreis Ehrenamtliche Lotsen gesucht
Von Katharina Thormann und Marko Jeschor:
Der Salzlandkreis hat nun das Betreuungskonzept für Asylsuchende vorgestellt. Dafür sind auch etliche Freiwillige gefragt. Sogenannte „Soziallotsen“ sollen Ansprechpartner für die Flüchtlinge und auch für die Kreisverwaltung sein….
http://www.mz-web.de/aschersleben/betreuungskonzept-fuer-fluechtlinge-im-salzlandkreis-ehrenamtliche-lotsen-gesucht,20640874,29898788.html

Bisherige Online-Berichterstattung in der Volksstimme hierzu:
16.02.2015: Landrat stellt neues Betreuungskonzept vor
Mehr Betreuung für Asylbewerber
80 bis 90 Ausländer nimmt der Salzlandkreis pro Monat auf. Die Neuankömmlinge sollen bald intensiver betreut werden. Ein
Betreuungskonzept stellte Landrat Markus Bauer jetzt vor….
http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/stassfurt/1425371_Mehr-Betreuung-fuer-Asylbewerber.html

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FEBRUAR 2015
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Montag 02. Februar 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch oben
Themenvorschläge:
- Welche aktuelle Fragen soll der Stadtrat aufgreifen?
- Konzeption eines Kulturkalenders für Bernburg

Montag 09. Februar 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch oben
Wer sollte den Vorsitz des Stadtrates übernehmen nachdem diese Stelle leider vakant geworden ist? Aktueller Stand der Diskussion.

Montag 16. Februar 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch oben
Parteiübergreifende Vorbereitung der Stadtratssitzung am 26. Februar 2015

Montag 23. Februar 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch unten
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international-23-2-2015
Zur Präsentation über das Anfangsangebot für Deutschunterricht durch die Kreisvolkshochschule mit der Leiterin der KVHS Frau Änne Forisch, der Dozentin Frau Lipschinski und dem Leiter des Fachdienstes 23 Bildung und Kultur des Salzlandkreises Herrn Freund herrschte ein reger Andrang.
Es wurde deutlich wie herzlich menschlich und ernsthaft zugleich das Verhältnis zwischen den Flüchtlingen und der Deutschlehrerin der Kreisvolkshochschule Frau Lipschinski ist.
Die Flüchtlinge nutzten dieses Gespräch sowohl um sich für die verständnisvolle Arbeit von Frau Lipschinski zu bedanken, aber auch um viele Fragen zu Verwaltungsvorgängen an die Bernburger Bürger und Vertreter der Parteien los zu werden. Auch eine von der unmittelbaren Abschiebung betroffene serbische Familie war gekommen.
Zum nächsten Internationalen Stammtisch am 30. März 2015 wird der Fachdienst Ausländer und Asyl des Landkreises gebeten das Betreuungskonzept in dieser Runde vor zu stellen.
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Monatlicher Internationaler Stammtisch: Welcome to Bernburg – Bienvenue à Bernburg!

JANUAR 2015 Dokumentation

Wir wünschen allen Bernburgern ein Gesundes und Glückliches Neues Jahr!
Wenn Ihnen ein Bernburger Thema auf dem Herzen liegt kommen Sie am Montagabend im Maximvs vorbei und sprechen uns an.
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JANUAR 2015 DOKUMENTATION
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new-year-2015
Montag 12. Januar 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Saal unten
Neujahresempfang mit internationalen Gästen.
Wir alle sind Berburg!

Zum ersten Neujahresempfang des Bernburger Montagsforums am 12. Januar diesen Jahres, der mit Unterstützung des Bernburger Bündnis für Demokratie und Vertretern von Parteien und engagierten Bürgern im Restaurant organisiert wurde, kamen Migranten aus folgenden sechzehn Ländern: Armenien, Italien, Indien, Pakistan, Iran, Eritrea, Senegal, Burkina Faso, Nigeria, Ukraine, Schweiz, Frankreich, Ungarn, Serbien, Rumänien und den USA. Es ist erfreulich, dass zu diesem ersten internationalen Stammtisch in Bernburg schon so ein guter Querschnitt der zahlreichen Herkunftsländer zusammen kam.
Ja wir alle sind Bernburg, um unseren Bundespräsidenten zu zitieren.
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Bild Joachim Hennecke: Prof. Erich Buhmann, Fernsehteam, Dr. Giorgio Gabriele Locci und Meher Kalashyan über Migrationserfahrungen in Bernburg

Es ist erfreulich, dass neben den zahlreich interessierten Bürgern auch die Kreistagsabgeordneten Dr. Lothar Böse und Christian Jethon, sowie die Stadträte Henriette Krebs, Johannes Lewek und Erich Buhmann aktiv am Dialog mit den unterschiedlichen Migranten mitwirkten. Vom MDR Fernsehteam wurden die Kommunalpolitiker, wie auch der Vertreter der Flüchtlingsfamile Herr Meher Kalashyan und der Vertreter einer in Bernburg operierenden international aufgestellten Firma Dr. Giorgio Gabriele Locci gleichermaßen in Beschlag genommen.
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Bild Joachim Hennecke: Pfarrer Johannes Lewek im Interview über Ideen für die Verbesserungen der Willkommenskultur in Bernburg

Bernburg ist international aufgestellt, ob mit zahlreichen Unternehmern, mit 30 Prozent internationalen Studenten oder nun mit der zunehmenden Anzahl an Flüchtlingen. Migranten müssen immer viel leisten um zu überleben und um sich zu behaupten. Jeweils am letzten Montag im Monat wird das Bernburger Montagsforum daher Migranten aus der Stadt zu einem internationalen Stammtisch einladen. Ziel ist es in einen unbefangen menschlichen Dialog zwischen den Kulturen zu kommen und letztlich Unterstützungsnetzwerke auf zu bauen.
Der nächste internationale Stammtisch findet am Montag, den 26. Januar 2015 um 19:00 im Restaurant Maximvs statt. Wir freuen uns über alle Bürger, die diesen Dialog mit unseren Migranten unterstützen möchten.
Die Fernsehdokumentation über die aktuelle Situation der Bernburger Flüchtlingsfamilie Kalashyan finden Sie unter :
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-heute/video245782.html

Der Link zu der Fotodokumentation des Neujahresempfanges für Migranten in Bernburg am 12. Januar 2015 „Welcome to Bernburg“ mit Bildern von Joachim Hennecke

Bringen Sie sich in den Dialog mit den Bernburger Migranten ein und kommen Sie zu diesen Stammtischen!
Aktuelle Hinweise jeweils unter www.montagsforum.blogsport.de

The Invitation: Welcome to Bernburg
Bienvenue à Bernburg!
Die Einladung: Willkommen in Bernburg
Open Invitation to New Year’s reception especially for International Guests.
Une invitation pour la réception des value pour la nouvelle année avec des convives internationaux.
Einladung zum Neujahresempfang mit internationalen Gästen.

People from all parts of the world live in Bernburg. We would like to meet you!
A Bernburg vivent des citoyens de diverses horizons, et nous serions très heureux de les avoir nombreux avec nous. Réservez SVP cette soirée pour notre réception. Vous êtes cordialement invités à y convier vos amis d’ici et d’ailleurs.
In Bernburg leben Bürger aus der ganzen Welt. Wir würden uns freuen möglichst viele davon kennen zu lernen.
Bitte reservieren Sie diesen Abend und bringen Sie Ihre Internationalen Freunde mit.
Monday / Lundi / Montag 12. Januar 2015 19:00-20:30
Restaurant MAXIMVS, Saalplatz 3, 06406 Bernburg

Im Verhältnis zu ihrer geringen Anzahl an der Gesamtbevölkerung leisten Migranten schon immer einen großen Anteil an der Entwicklung des Bernburger Lebens. Über die Jahre ist Bernburg so auch internationaler geworden. Die Initiatoren des Bernburger Montagsforums und andere an der Integration arbeitenden Gruppen laden daher am Montag, dem 12. Januar um 19:00 alle in Bernburg lebenden Menschen mit Migrationserfahrung oder ohne Migrationserfahrung herzlich zu einem kleinen Neujahresempfang in das Restaurant Maximvs, Saalplatz 3 ein.
Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern miteinander anstoßen würden. Internationale Geschäftsleute, Studenten und Flüchtlinge sind hierbei gleichermaßen willkommen. Mit dem Neujahrsempfang soll gezeigt werden, dass Bernburg bereits über eine vielfältige internationale Community verfügt.
Unterstützt von zahlreichen Bernburger Gruppen und dem Restaurant MAXIMVS
Coordination / Koordination: Bernburger Montagsforum, Prof. Erich Buhmann www.montagsforum.blogspot.de
E-Mail: montags-forum@t-online.de

Montag 19. Januar 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch oben
Auswertung der letzen Gespäche mit den Migranten. Was ist zu tun. Welche Vorschläge bringen wir bei unserem Gespräch mit dem Landrat ein?

Montag 26. Januar 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch oben
Internationaler Stammtisch: Welcome to Bernburg – Bienvenue à Bernburg!
Bitte reservieren Sie diesen Abend und bringen Sie Ihre Internationalen Freunde mit.

SEPTEMBER/OKTOBER 2014 – Dokumentation

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OKTOBER / SEPTEMBER 2014
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OKTOBER
Montag 06. Oktober 2014:
Beginn 19:00 | Montagsforum zu Gast im Alten Rathaus Bernburg, Markt 17/18
Seminarraum 1
Aktuelle Situation der Asylbewerber in Bernburg
Gesprächsteilnehmer:
Vertreter des Heimbeirat Sachsen Anhalts in der Gemeinschaftsunterkunft Bernburg, – Vertreter der Freiwilligenagentur LAMSA, die Landtagsabgordnete Sebastian Striegel und Sören Herbst, Mitglieder des Bernburger Bündnis für Demokratie und Toleranz und alle Teilnehmer an diesem Montagsforum
Moderation Prof. Erich Buhmann
Als Ergebnis wird ein offener Brief an den Landrat geschrieben.
Nach Übergabe wird dieser hier veröffentlicht.

Montag 13. Oktober 2014:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – STAMMTISCH oben
Abschließende Fragen zur Vorbereitung des KULTUR am MARKT am 17. Oktober 2014

Montag 20. Oktober 2014:
Beginn 19:00 | MAXIMVS
Erster Nachklang zum KULTURMARKT
Dokumentation unter www.kultur-markt-bernburg.de

Montag 27. Oktober 2014:
Wegen Umbau gab es kein Montagsforum

SEPTEMBER
2014-sep
Montag 01. September 2014:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – TERRASSE oben _Dokumentation
Zum ersten wöchentlichen überparteilicher politischer Stammtisch zu Bernburger Themen nach der Sommerpause kamen Verterter aus drei Bernburger Fraktionen.
Aktuelles aus dem Bernburger Stadtrat
Mit den seit Juli 2014 neu gewählten Stadträten und Ausschussmitglieder wurden bisher behandelte Beschlüsse noch einmal diskutiert. Die Beschlussvorlagen in diesen zwei Monaten umfassen bereits einen dicken Aktenordner. Die Lokalredaktion der Mitteldeutsche Zeitung hat es verstanden viele Themen journalistisch gut zusammenzufassen und auf zu bereiten: Unter anderem konnten wir lesen: Die Stadtwerke hat vor geringeren Überschüssen gewarnt, die Zukunft von Friedhöfen in den Dörfern wurde diskutiert, während fast allen Zuschüsse von Vereinen ohne Diskussion zugestimmt wurden, wurde der Heizkostenzuschuss für das Vorzeigeprojekt der Jugendkulturiniative in der Diskussion mit den Sanierungsmitteln für die Fassade des städtischen Gebäudes „Hotel Wien“ in Verbindung gebracht… Es gab also auch bei der Abarbeitung von vielen Routinebeschlüssen, schon die eine oder andere moderate Diskussion.

Der spannenden Antrag zum Umgang mit dem Ausbau des Ratsinformationssystem für die Optimierung der Arbeit der Stadträte und der umgehenden Information der Bürger wird nun von der Verwaltung als Beschlussvorlage vorbereitet.

Konsensfähig war in dieser Runde die Notwendigkeit des Antrags zur umgehenden Beseitigung der vier lebensgefährlichen Poller am Saale Radweg im Bereich des Waldstücks in der Höhe Neuborna.

Kein Konsens gab es in dieser Runde zur grundlegenden Verbesserung der Beteiligung, Einbindung und Entscheidungsbegleitenden Information von Bürgern. Hierzu werden die Fraktionen der Grünen und der Linken noch grundsätzliche Überzeugungsarbeit in den anderen Fraktionen leisten müssen.

Das Thema „Aktuelles aus Stadtrat/Kreistag“ soll im Berburger Montagsforum nun regelmäßig jeweils immer im letzen Montagabend im Monat angeboten werden. Die nächste Diskussionsrunde hierzu ist demnach dann Montag, 29.9.2014 um 19:00.
Der weitere Themenschwerpunkte an den Montagen im September ist die Vorbereitung und Organisation des KULTURamMARKT am 17. Oktober 2014.

Montag 08. September 2014:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – TERRASSE oben – Dokumentation
Konzepte und Ideen für den KULTURamMARKT am 17. Okotber 2014 (erster Abend)
Ergebnis und aktueller Stand: www.kultur-markt-bernburg.de

Montag 15. September 2014:
Beginn 19:00 | HEUTE wegen Familienfeier im MAXIMVS im CAMPUS CLUB (ehemaliger Blumenladen gegenüber)
Konzepte und Ideen für den KULTURamMARKT am 17. Okotber 2014 (zweiter Abend)

Montag 22. September 2014:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – TERRASSE oben
Wöchentlicher überparteilicher politischer Stammtisch zu Bernburger Themen
Sonderthema: Vorbereitung des KULTURamMARKT am 17. Okotber 2014 (dritter Abend)

Montag 29. September 2014:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – TERRASSE oben
Aktuelles aus dem Bernburger Stadtrat und dem Kreistag

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APRIL 2014 – Dokumentation

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April 2014 – Dokumentation
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April-2014

Montag 7. April 2014 :
Beginn 20:00 | MAXIMVS –erstmals dieses Jahr auf der Terrasse oben!
Dalbert-2014-04-07
Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Claudia Dalbert:
SCHULE NEU DENKEN!
Gespräch über Modelle zur Verhinderung weiterer Schulschließungen, Diskussion und Aussprache
(Zusammenfassung des Gesprächs mit Lehrern folgt)

Montag 14. April 2014:
Beginn 19:00 | MAXIMVS Stammtisch oben
AKTUELLE Fragen zu Bernburger Themen
Der urprünglich avisierte Besuch der Bundestagabgeordneten Steffi Lemke musste auf 12. Mai 2014 verschoben werden.

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Montag 21. April 2014:
11:00 Treffpunkt bei Reimanns zum
Osterspaziergang zum Ostermontag
(bis ca. 13:30)

Reimann_2014
Beginn des Ostermontagspaziergang 2014 des Bernburger Montagsforums bei strahlenden Osterwetter bei Reimanns..

Walter_Begeisterung
Der Waldspaziergang in der Saale Aue mit Siegfried A. Walter, Vorsitzender des Kreis-Naturschutzbeirates begeistert!
Entlang des Stadtwaldes über die Hartholzaue geht es zur Weichholzaue entlang an der Wipper zum Randbereich des Aderstedter Forstes und entlang der Strenge.

Aufforstung_2014

Den inzwischen vorbildlich gepflanzten Aufforstungen in dem Bereich des Kahlschlags am Alten Saalearm fehlen derzeit noch der Schutz vor Wildverbiss. Der Schutz der Aufforstung mit der Leitbaumart Eiche und geringen Anteilen von Ahorn wird voraussichtlich als Individualschutz noch angebracht werden. – Die tiefen Fahrspuren in den Rückegassen der „Harvester“ verbleiben jedoch wohl als nachhaltige Verdichtung des Auebodens.
Link zu weiteren Bilder zu dem Ostermontagsspaziergang 2014 von Joachim Hennecke: in dieser Gallerie.
Herzlichen Dank für die begeisterte und engagierte Führung von Herrn Walter und für die tollen Bilder von Herrn Hennecke!
Wir freuen uns dann auf den nächsten Ostermontagsspaziergang und werden den Erfolg der Aufforstungen dann noch einmal in Augenschein nehmen.
Aderstedt_Walter

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Die Dokumentation zu dem wenig österlichen Thema siehe: Fällarbeiten bei Plötzkau stoßen auf Kritik
[http://www.mz-web.de/bernburg/saale-auenwaelder-faellarbeiten-bei-ploetzkau-stossen-auf-kritik,20640898,26116024.html]
sowie die bisherige Dokumentation unter:
(Immer wieder) Aktuelle Themen: WALD und GRÜNFLÄCHEN

Veranstaltungshinweis Freitag 25. April 2014:
19:00 Vortrag: Lohelandgarten in Bernburg – Leben und Wirken von Magdalene Commichau-Trenkel (1894-1967)
lohleland-14-04-25
Referentin Elisabeth Mollenhauer-Klüber (M.A.) von der Loheland-Stiftung führte in die Bewegungs- und Tanzwelt der Lohelandfrauen vor großen Publikum in der Tanzhalle im Stadtpark „Alte Bibel“ ein.
Der Kulturstiftung Bernburg und Loheland Stiftung mit dem Moderator Olaf Böhlk sei für diesen sehr anregenden Abend gedankt. Die Einführung in das sehr aufregende Leben von Magdalene Commichau-Trenkel die das Bernburger Lohelandhaus gründete und bis in die 60er Jahre hier Bernburger in die Bewegungsschule vermittelte hielt in einem sehr bewegenden Vortrag Ute Ackermann vom Bauhaus Museum Weimar.
Wir informieren über den zu erwartenden Bericht in der Mitteldeutschen Zeitung und werden die weiteren Aktivitäten hierzu unter AKTUELL und LOHELAND berichten.

Montag 28. April 2014:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – Terrasse/Stammtisch oben
SPIEL ÜBER NACHHALTIGKEIT IN DER NATUR mit dem Spiel Entwickler Micha Reimer

DEZEMBER 2013 – Dokumentation

DEZEMBER 2013 – Dokumentation
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Dezember-2013

Montag 09. Dezember 2013 Beginn 19:00
| MAXIMVS Stammtisch oben |

LEERSTAND – Ursachen für Leerstände in Bernburg und wie wir damit umgehen. Konzepte und Beispiele was aus Leerstand werden kann
Gesprächspartner waren Holger Köhncke, Geschäftsführer Bernburger Wohnstättengesellschaft mbH und Immobilienvertreter aus der Stadt und der Hochschule.
Diskussion-2
Zu den Gesprächen kamen Bürger, Verterter der Hochschule und Vertreter meherer Fraktionen, so auch der Vorsitzende des Mieterbundes Prof. Dr. Peter Kaufmann.
Nach einer Einführung von Holger Köhncke, die vereinfacht und frei mit „Zuviel Stadt für eine zu geringe Anzahl an Bewohnern“ überschrieben werden könnte, wurde über zwei Stunden intensiv über die Situation und mögliche Strategien zur weiteren Belebung unter Anbedracht der Bevölkerungsentwicklung diskutiert.
Unter anderem hatte Prof. Dr. Heribert Pauk, Lehrgebiet Immobilienwirtschaft der Hochschule Anhalt Ergebnisse einer Studentenarbeit zu Leerstand an Ladenlokalen in Bernburg kurz vorgestellt.
Neben der Einschätzung der privaten Wohnungswirtschaft zu den Perspektiven in Bernburg wurde die Frage gestellt, welche Möglichkeiten die Stadt über die städtischen Wohnstättengesellschaft hat dem Leerstand in zentralen Lagen entgegen zu wirken.
Der Geschäftsführer Bernburger Wohnstättengesellschaft mbH hat diesbezüglich auf den geplanten weiteren Rückbau von Plattenbauten am Stadtrand der beiden Bernburger Wohnungsgesellschaften hingewiesen.
Diskussion-1
Ein ausführlicherer Bericht zu den vorgetragenen Ideen soll an dieser Stelle folgen.
Hier vorab nur zwei Aspekte:

- Zu den zahlreichen interessanten vorgetragen Ideen gehört u.a. sicherlich die Idee des Quartiermangers, der zum Teil von der Immobilienwirtschaft getragen werden könnte.

- Zum Thema der Zukunft des Bernburg Postgebäudes konnte ein privater Immobilienhändler berichten, dass es so gut wie unmöglich ist, Zuständige bei der Immbobilen Tochter der Post bezüglich Vermarktungsideen zu erreichen.
Hier der link zu dem Online-Bericht in der Regionalausgabe der MZ vom 1. Dezember 2013
Postgebäude soll verkauft werden
[http://www.mz-web.de/bernburg/post-schliessung-in-bernburg-postgebaeude-soll-verkauft-werden,20640898,25480758.html]

Die weitere Diskussion zu Leerstand wird dokumentiert unter:
- Leerstand als Herausforderung in der Stadt Bernburg (Saale)

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Montag 16. Dezember 2013 Beginn 19:00
| MAXIMVS Stammtisch oben |

LIEDER ZU WEIHNACHTEN mit Jeanne Colgan
Jeder ist herzlich eingeladen zur Gitarre internationale Weihnachtslieder mit zu singen. Instrumente können mitgebracht werden.
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DOKUMENTATION
Montag 02. Dezember 2013 Beginn 19:00
| MAXIMVS Stammtisch oben |

AKTUELLES aus BERNBURG, wie das Thema LEERSTAND – wie gehen wir damit um? Wie kommt es zu diesem Leerständen?
..das Bernburger Postamt wird nach 130 Jahren wohl leer stehen… Wir haben die uns bekannten Fakten zur demographische Entwicklung in Vorbereitung auf das Gespräch in der kommenden Woche diskutiert..

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NOVEMBER 2013 – Dokumentation

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NOVEMBER 2013 -Dokumentation
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November-2013

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DOKUMENTATION
Montag 4. November 2013 – ab 19:00
MAXIMVS, Saalplatz 3, 06406 Bernburg | Stammtisch oben

AKTUELLES aus STADT- und KREIS
Der Bericht der Bernburgern die Schüler waren von
Magdalene Trenkel, eine Zeitzeugin der Bauhausgründung und ihr vergessenes Lebenswerk „Lohelandgarten“ an der Alten Bibel – Rückblicke und Perspektiven hat sehr großes Interesse gefunden.
Montag_4Nov-2013

Mit der Forschungsgruppe an der Bauhausuniversität Weimar wird eine folgeveranstaltung geplant, für die dann mit Plakaten geworben werden soll, damit wir auch alle noch lebenden Schüler zu diesem Austausch erreichen können.
Die ursprünglich geplante Fortsetzung des Gesprächs im CampusClub (ehemaliger Blumenladen an der Fussgängerbrücke gegenüber) war diesesmal akustisch nicht notwendig.

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Montag 11. November 2013 – ab 19:00
MAXIMVS, Saalplatz 3, 06406 Bernburg | Stammtisch oben

Ideen für den KULTUR-MARKT-BERNBURG-2014
Diskussion mit allen interessierten Gruppen und Konzept der Angebote für Freitag, den 17. Oktober 2014
Herzlichen Dank für die positive Rückkopplung!
Bitte stellen Sie Ihr weiteren Vorschläge unter www.kultur-markt-bernburg.de
im Gästebuch zur Diskussion
http://kultur-markt-bernburg.de/gbuch.html
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Montag 18. November 2013 – ab 20:00
MAXIMVS, Saalplatz 3, 06406 Bernburg | GASTRAUM unten

LANDESWEITE ANFORDERUNGEN an einen NACHHALTIGEN HOCHWASSERSCHUTZ, Grundsatzreferat
Dietmar Weihrich, Landtagsabgeordneter und Vorsitzende des Umweltschutzausschusses des Landtages

Moderation: Volker V. Hemberger
Der Vortrag wird hier noch eingestellt.
Die Fragen zur Talstadt wurden Herrn Dittrich zur Berücksichtigung bei der Diskussion am 25.11.2013 übergeben.

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Montag 25. November 2013 – Beginn 19:00
| Veranstaltungsort HOTEL WIEN
NACHHALTIGER HOCHWASSERSCHUTZ für BERNBURG, eine Bestandsaufnahme
Henry Schütze, Oberbürgermeister der Stadt Bernburg (Saale)
Holger Dittrich, Dezernent für Ordnung, Verkehr, Planung u. Wirtschaftsförderung der Stadt Bernburg (Saale)
Dr. Hans-Werner Uhlmann, Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW)

Moderation: Prof. Erich Buhmann und Maria Peix HOTEL WIEN

Die Veranstaltung war geprägt von der großen Betroffenheit der Bürger und Studenten in der Bernburger Talstadt und den Verantwortlichen in den Verwaltungen durch das große Hochwasserereignis im Juni 2013.
Dr. Hans-Werner Uhlmann konnte die komplexe Hochwassersituation in einer aktuellen Bilanz des Hochwasserereignisses 2013 an der Saale sehr eindrucksvoll zusammenfassen.
und zu dem Stand der Planungen gegeben.
Eine Zusammenfassung, die auch auf den Stand der Überarbeitung der Hochwasserrückhalteplanung eingeht, wird hierzu wird noch erstellt.
Im Folgenden der ausführliche Bericht der Redaktion der Mitteldeutschen Zeitung zu den Ausführungen des Oberbürgermeisters Henry Schütze und des Dezernenten Holger Dittrich vom 27.11.2013 im Rahmen dieser Informationsveranstaltung:
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Mitteldeutsche Zeitung, 27.11.2013. Bernburger Kurier, Seite 7 (Textauszug)
Stadtmauer als Schutzschild
HOCHWASSERSCHUTZ
Für die gefährdete Talstadt soll es gleich mehrere Lösungen geben. Bernburgs Oberbürgermeister Schütze stellt die ersten fünf Vorhaben vor.
VON KATHARINA THORMANN
BERNBURG/MZ
– Die Pläne, Bernburgs Talstadt künftig besser vor Überschwemmungen der Saale zu schützen, werden immer konkreter. Nachdem das Umweltministerium in der vergangenen Woche erste Vorhaben im Salzlandkreis vorgestellt hat (die MZ berichtete), zieht nun auch die Stadt Bernburg nach. Insgesamt fünf Schwerpunkte sollen in den kommenden Wochen und Monaten in der Talstadt gesetzt werden. Das gab Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze (parteilos) bei einer öffentlichen Diskussionsrunde am Montagabend im Hotel Wien bekannt, zu dem das Bernburger Montagsforum eingeladen hatte. Er betonte aber, dass es nicht allein bei diesen Vorkehrungen bleiben wird. Das neue Hochwasserschutzkonzert der Saalestadt werde aller Voraussicht nach erst Mitte kommenden Jahres ausgearbeitet sein. Nichtsdestotrotz stehen folgende Schutzmaßnahmen schon fest:

Altenburger Chaussee: Künftig soll das höher gelegte Teilstück der Altenburger Chaussee nicht mehr das Wasser stauen. Deshalb ist geplant, die Straße kurz hinter dem Abzweig Am Ziegelkolk abzureißen, auszubaggern und die Fahrbahn ein ganzes Stück tiefer zu verlegen. „Wir werden damit aber warten, bis die B6n in Richtung Köthen freigegeben ist“, sagte Schütze. Nach derzeitigem Stand soll das Ende 2015 der Fall sein. Hintergrund ist die Erreichbarkeit Bernburgs aus Richtung Norden. Diese wäre mit der Öffnung der B6n auch bei einer Überflutung der Altenburger Chaussee bei Hochwasser gesichert.
Trafostationen: Damit die Einwohner der Talstadt bei künftigen Hochwassern länger mit Strom versorgt bleiben, werden gleich mehrere Trafostationen und Stromkästen erhöht oder umgesetzt. Darunter am Wilhelmsgarten sowie in der Nikolaistraße.
Gärten und Garagen: Der Abriss von Gärten und Garagen entlang des alten Saaleverlaufs geht laut Schütze auch in den kommenden Monaten weiter. Die Gartensparte „Am Werder“ ist bereits dem Erdboden gleich gemacht worden, derzeit werden weitere Lauben in den vier betroffenen Sparten entkernt. Um noch mehr Platz für die Saale zu schaffen, soll der Garagenkomplex am Felsenkeller (östlich der Altenburger Chaussee) nach und nach weichen. Erste Verhandlungen mit Pächtern seien bereits geführt worden. Mittelfristig will die Stadt damit 25 bis 30 Hektar Freifläche für die Saale schaffen.
Kaimauer: Zwar geht aus Sicht des Oberbürgermeisters von der Kaimauer am Kurhaus keine Gefahr aus. Um aber auf Nummer sicher zu gehen, dass die Mauer auch kommenden Hochwassern stand hält, soll sie auf ihre Standsicherheit überprüft werden.
Stadtmauer: Eines der kostspieligsten Vorhaben dürfte die Sanierung der Stadtmauer darstellen. Sie soll alle Bewohner der Talstadt schützen, die innerhalb dieser historischen und zum Teil bröseligen Mauern wohnen. Ein entsprechender Antrag für die Sicherung sei laut Oberbürgermeister bereits beim Land eingereicht worden. Eine Zusage, dass die Kosten übernommen werden, steht jedoch noch aus. Zusätzlich ist geplant, bei Bedarf Spundwände zwischen den Lücken der Mauer anzubringen. Auch Dezernent Holger Dittrich machte den rund 30 Anwesenden klar, dass die Priorität beim Hochwasserschutz in der Talstadt im Bereich innerhalb der Stadtmauer liegen wird. Das treibt vor allem den Anwohnern der Gutenbergstraße Sorgenfalten ins Gesicht. Sie hatten bis zuletzt gehofft, auch im Schutzgebiet zu liegen. „Ich glaube nicht, dass wir jedes Haus eindeichen können“, entgegnete Schütze den Nachfragen der Betroffenen.
Sie setzen nun alle Hoffnungen auf die künftig tiefer gelegene Altenburger Chaussee, die den Rückstau auf ihre benachbarten Grundstücke verhindern soll.
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Als Ergänzung haben wir die aktuellen Berichterstattung im Vorfeld hier zusammen gestellt:

Mitteldeutsche Zeitung, 22.11.2013. Regionalausgabe Bernburg
LOKALES, Seite 9 (Auszug)
BERATUNG
Plan zur Sanierung von Straßen und Wegen
BERNBURG/MZ – Die nächste Sitzung des Bau- und Sanierungsausschusses der Stadt Bernburg findet am Mittwoch, 27. November, statt. Begonnen wird nach einem nichtöffentlichen Teil ab zirka 15.30 Uhr im Rathaus II im Zimmer 103/104 in der Schloßstraße 11. Themen der Beratung sind ….sowie die Beseitigung von Hochwasserschäden an Stadtstraßen und Radwegen in Bernburg.
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Mitteldeutsche Zeitung, 22.11.2013. Regionalausgabe Bernburg
LOKALES, Seite 8 (Textliche Wiedergabe im Auszug)
Mehr Schutz vor den Fluten
VORHABEN Das Land hat angekündigt, an drei Stellen im Altkreis Bernburg Deiche und Barrieren für kommende Hochwasser sicherer zu machen. Baustart ist 2014.
VON KATHARINA THORMANN
BERNBURG/MZ – Erst Beesenlaublingen, dann Nienburg und Bernburg – so lautet der Fahrplan für die geplante Verbesserung des Hochwasserschutzes im Altkreis Bernburg. Vorgestellt wurde er gestern in der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Salzlandkreises in Staßfurt unter anderem von Landrat Ulrich Gerstner (SPD) und Sachsen-Anhalts Umweltminister Hermann Onko Aeikens (CDU). Fünf Monate nach dem Junihochwasser zogen sie mit den Vertretern der betroffenen Kommunen nicht nur Bilanz. „Der Landkreis ist einer der schwerst betroffenen“, stellte Aeikens die Dringlichkeit heraus, möglichst schnell die Mängel an den Schutzsystemen abzustellen. Spätestens im Jahr 2020 soll das der Fall sein, überwiegend mit zugesagten Mitteln der EU.
Konkret hat das Land nicht nur die Stadt Bernburg im Auge. Hier sollen vor allem die Stadtmauern eine tragende Rolle beim Aufhalten der Fluten spielen. Zunächst soll allerdings das Hochwasserschutzkonzept der Stadt überarbeitet werden. Geplant sind aber auch, die Deiche in Nienburg und Beesenlaublingen mit Deichverteidigungswegen auszustatten, um schneller an Gefahrenstellen zu gelangen. …

Weiterreichende Ideen hat auch Nienburgs Bürgermeister Markus Bauer (SPD). Sein Sorgenkind ist die Landstraße 73 ( der Lindendamm), die beim Junihochwasser sechs Wochen lang gesperrt blieb wegen des löchrigen Untergrunds. Eine Folge: Schüler, die mit dem Bus fahren mussten, kamen zu spät zum Unterricht. „Nur weil sich die Ministerien die Zuständigkeiten seit Jahren hin- und herschieben“, ärgert sich Bauer und hakte beim Treffen mit dem Minister nach. Zumindest aber für die Deichverstärkung am Waldgebiet Sprohne stehen alle Zeichen auf Grün. „Es ist wichtig, dass dort auch ein Deichverteidigungsweg geplant ist“, sagt Bauer. Zumal man beim Hochwasser an manche Problemstellen nicht herankam, erinnert sich der Bürgermeister. Aufatmen kann man unterdessen auch bei der Stadt Bernburg. „Es beruhigt mich, dass höchstwahrscheinlich noch in diesem Jahr der Landesbetrieb für Hochwasserschutz auf uns zukommt und mit uns gemeinsam nach Lösungen suchen will“, sagt Dezernent Holger Dittrich, der sich vor allem um die unterbrochenen Bereiche der Stadtmauer sorgt, die nach seiner Ansicht mit mobilen Spundwänden gesichert werden könnten.
Indes naht nach Angaben des Landesbetriebes für Hochwasserschutz auch für alle Anrainer der Wipper künftig mehr Schutz. Im kommenden Jahr soll Startschuss sein für das seit langem geforderte Hochwasserrückhaltebecken in Wippra (Landkreis Mansfeld-Südharz). Vorbereitungsarbeiten haben bereits begonnen.
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Super Sonntag, Lokales, Bernburg, 24. November 2013, S. 13 (Auszug)
Land und Salzlandkreis ziehen Hochwasserbilanz
Projekte für besseren Hochwasserschutz
(Textliche Wiedergabe im Auszug)
Das Juni-Hochwasser 2013 hat im Landkreis schwere Schäden angerichtet.
Staßfurt (red).
Die Höhe des Hochwasserscheitels hat alle Dimensionen, bis dahin getroffenen Prognosen und durchgespielten Szenarien übertroffen. Im Salzlandkreis floss alles zusammen. Die Wassermassen aus dem Harz über Bode, Selke und Wipper, aus dem Thüringer Wald über die Saale, aus dem Erzgebirge über die Mulde und aus Tschechien über die Elbe.
Und das alles zur gleichen Zeit. Deichbrüche, überflutete Ortschaften, zerstörte Straßen und Bahnlinien, Verlust an Hab und Gut waren die Folge. Schäden in Höhe von 2,7 Milliarden Euro sind allein im Land Sachsen- Anhalt entstanden, informierte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aikens bei einer Pressekonferenz in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Staßfurt am Donnerstag. Dort hatte er sich, gemeinsam mit Landrat Ulrich Gerstner und Vertretern des Hochwasserschutzes, mit den Bürgermeistern der betroffenen Städte und Gemeinden getroffen, um Bilanz zu ziehen und künftige Maßnahmen zu besprechen.
Das Hochwasserkonzept für die Stadt Bernburg basierte noch auf den Erkenntnissen und Erfahrungen vor dem Juni überarbeitet werden. Geplant ist schon, die Stadtmauern so zu sanieren, dass sie künftig in die Lage versetzt werden, die Fluten von der Talstadt besser fern zu halten.
Im Bereich Nienburg soll der rechte Saaledeich zwischen Nienburg und Sprohne DINgerecht saniert werden. Bürgermeister Markus Bauer mahnte auch die dringend notwendige Instandsetzung des Lindendammes, der bei diesem Hochwasser sechs Wochen gesperrt werden musste, und den Bau eines Deichverteidigungsweges an.
Instandgesetzt werden soll auch der Deich bei Beesenlaublingen,…..

Wir sind jetzt dabei die Löcher zu stopfen, die sich durch das verheerende Hochwasser aufgetan haben, so Aikens. Über weitere Rückverlegungen von Deichen und die Ausweisung neuer Polderflächen konnte er noch keine konkreten Aussagen treffen.
Hier sind unter Berücksichtigung des Naturschutzes, der Zuständigkeiten und der Grundstücksverhältnisse natürlich weitere Maßnahmen in Planung.
Außerdem müssen alle Maßnahmen miteinander in Einklang gebracht werden, um mit einem Hochwasserschutzprojekt an der einen Stelle nicht an anderer Stelle ein neues Problem zu schaffen, machte der Minister deutlich.
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Aktuelle Karten zu den Überschwemmungsgebieten des Landesverwaltungsamt LVwA
Sowohl die bereits festgesetzten Überschwemmungsgebiete (wie an der Saale), als auch die geplanten Festsetzungen als Überschwemmungsgebiet in Sachsen-Anhaltliegen als einzelne Kartenblätter in pdf Format vor:
http://www.sachsen-anhalt.de/index.php?id=58439
Festsetzung Überschwemmungsgebiete Saale Blatt 13: Bernburg Dröbel:
http://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Elementbibliothek/LVwA-Bibliothek/Landwirtschaft_und_Umwelt/Referat_404_-_Wasser/Ueberschwemmungsgebiete/saale/Saale_Blatt_13.pdf

Festsetzung Überschwemmungsgebiete Saale Blatt 14: Bernburg Schwenk / Solvay:
http://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Elementbibliothek/LVwA-Bibliothek/Landwirtschaft_und_Umwelt/Referat_404_-_Wasser/Ueberschwemmungsgebiete/saale/Saale_Blatt_14.pdf

Festsetzung Überschwemmungsgebiete Saale Blatt 15: Bernburg Talstadt / Krumbhoz:
http://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Elementbibliothek/LVwA-Bibliothek/Landwirtschaft_und_Umwelt/Referat_404_-_Wasser/Ueberschwemmungsgebiete/saale/Saale_Blatt_15.pdf

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Ausführliche Hintergrundinformationen zur Situation in Bernburg (ohne Gewähr)
Olaf Böhlk :

Bernburg und das Hochwasser
unter online

URL: http://www.boehlk.eu/bernburger-freiheit/2013/11/18/bernburg-und-das-hochwasser-die-saaleflut-2013-teil-ii/

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OKTOBER 2013 – Dokumentation

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OKTOBER 2013 – Dokumentation
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Oktober-2013

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DOKUMENTATION für OKTOBER 2013
Montag 7. Oktober 2013 – ab 18:00 (!)
MAXIMVS, Saalplatz 3, 06406 Bernburg | Stammtisch oben

Eis_Kriterien
Zur Koordination und Abstimmung für KULTURamFREITAG am 18. OKTOBER 2013 auf dem Markt in der Talstadt wurden mit der Lebenshilfe, mit den Eiscafes und mit Lotus die weiteren Abstimmungen vorgenommen.

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Dokumention Montag 14. Oktober 2013 – ab 18:00 (!)
MAXIMVS, Saalplatz 3, 06406 Bernburg | Stammtisch oben

Koordination und Abstimmung für KULTURamFREITAG am 18. OKTOBER 2013 auf dem Markt in der Talstadt

In Fortsetzung vom 7. Oktober 2013 wurden Details zum Kultur Markt Bernburg 2013 besprochen.
An der Hochschule Anhalt hat im Oktober das neue Semester mit rund 1.400 neu nach Bernburg gekommen Studenten begonnen. Der Kultur Markt Bernburg e.V. i.Gr. bietet zur Begrüßung der Studenten am Freitag, den 18. Oktober von 12:00 bis 24:00 wieder den KULTURamFREITAG in der Talstadt mit einem vielfältigen Angebot zu „Jugend-, Ess- und Baukultur“ an.
Wer noch Ideen hat, war recht herzlich zu den weiteren Vorbereitungen eingeladen.
Das aktuelle Programm und die Nachbereitung finden Sie unter:
www.kultur-markt-bernburg.de
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Dokumentation: Montag 21. Oktober 2013 – ab 19:00
MAXIMVS, Saalplatz 3, 06406 Bernburg | Stammtisch oben

AKTUELLES aus STADT- und KREIS
Folgende Themen wurden besprochen:
- Parkplätze für die Wilhelmstrasse,
- Parkplätze für die Grosse Freiheit von der Mozartsterasse aus
Weitere Themen wurden bis zum nächsten mal verschoben:
- Kommulierung von Schadstoffen bei immer neuen Ansiedlungen …
Bitte informieren Sie uns, wo es aus ihrer Sicht eine Verbesserung des dialogs mit dem Rathuas geben sollte.
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Montag 28. Oktober 2013 – ab 19:00
MAXIMVS, Saalplatz 3, 06406 Bernburg | Stammtisch oben

ENERGIESANIERUNG von HÄUSERN, WAS RECHNET SICH?
Das Ingenieurbüro Kerstin Spitz und andere Energieexperten informieren und diskutieren Ihre Fragen über
- Wirtschaftlichkeit der energetischen Sanierung
- Auswahl der passenden Dämmstoffart
- Fördermittel
- Ausblick EnEV 2014
Diese Veranstaltung wird auf Wunsch im Januar 2014 noch einmal angeboten.

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JULI 2013 – Dokumentation

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Juli 2013 -Dokumentation
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Juli-Plakat-II

Dokumentation:
Lemke_7-Juli-2013_Bernburg

Montag 1. Juli 2013 – ab 19:00 MAXIMVS – TERRASSE (oben)
BLINDENGELD – WAS ES FÜR DIE BETROFFEN BEDEUTET
Gespräch mit Betroffenen und der Augenärztin Frau Dr. Erika Günther, der Vorsitzenden des Blinden- und Sehschwachenverbandes im Salzlandkreis Frau Christel Pildner und dem Behindertenbeauftragten des Salzlandkreises Herrn Torsten Sielmon.
Blinde berichten über Ihren Alltag und die Bedeutung des Blindengeldes.

Interessierte Bernburger sind herzlich eingeladen sind an der Diskussion über das Leben als Blinder zu informieren.
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Montag 08. Juli 2013 – ab 19:00 MAXIMVS – TERRASSE (oben)
Eine erfolgreiche Frau aus Anhalt.
Ein persönliches Portrait der Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke.
Oder was Sie immer schon von den Grünen wissen wollten.
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Montag 15. Juli 2013 – ab 19:00 MAXIMVS – TERRASSE (oben)
Willkommenskultur in Bernburg
Was tun wir für die Begrüßung der im Herbst nach Bernburg kommenden neuen Studenten?

Wie präsentiert wir unsere attraktive Kleinstadt am besten?

Folgende Ideen der verschiedenen Initiativen in Bernburg wurden bisher gesammelt und sollen über dem Sommer im Montagsforum diskutiert werden:
- Zusammenstellung eines „BERNBURG_KULTUR_CAMPUS“ Kalenders (Name ist nur Platzhalter)
- Gründung eines gemeinnützigen KULTUR_MARKT_BERNBURG e.V. zur Förderung der Willkommenskultur in Bernburg
- Organisation eines KULTURamFREITAG am 18. Oktober 2013 (Arbeitstitel)
- Organisation des KULTUR_MARKT_BERNBURG 2014 am 17/18 Oktober 2014.

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Montag 22. Juli 2013 – ab 19:00 KARLSPLATZ
SOMMER JAM SESSION AUF DEM KARLSPLATZ

Wir luden Musiker, die Lust hatten ihr Instrument auf den Karlsplatz mit zu bringen
und mit anderen Musik zu machen, eingeladen waren alle, die Lust auf eine öffentliche Jam Session zum Beginn der Sommerzeit in Bernburg hatten.
Wir stellten einen Grill und (alkoholfreie) Getränke..
Jam4

Nicht nur aus Bernburg, sondern gleich von Zörbig bis Stassfurt kam ein Digeredoo, eine Ukelele, eine Trompete, vier Gitarrern und zahlreiche Schlaginstrumente, Noten und Liedtexte und gute Stimmen …Fortsetzung dann mit „Open Mike“ zum „KulturamFreitag“ am 18 . Oktober 2013 – Danke an die Musiker und an das Grillteam mit Andreas Gernegross und Anton Spitz!

Jam5
Jam3
Jam2
Jam1

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Montag 29. Juli 2013 – 19:00 Treffpunkt MAXIMVS, Saalplatz 3, 06406 Bernburg
Vogelkundliche Wanderung mit Dr. Paul Dörfler

Bericht in der MZ zur Wanderung: Vogelwanderung

Am Montag, den 29. Juli hatte der Schriftsteller und Ökologe Dr. Ernst Paul Dörfler aus Zerbst zu einem amüsanten Abendspaziergang um 19 Uhr am Saaleufer nach Bernburg eingeladen. Trotz leichten Nieselregen folgten wieder viele Bernburger seinen Geschichten und Erläuterungen.
Im Mittelpunkt steht das Familienleben der Vögel, die in Bernburg ihr Zuhause haben.

Es ist Sommer. Die Vogelhochzeiten sind vorüber, der Nachwuchs ist ausgeflogen, die Nester sind verwaist. Wie geht es weiter im Leben der Vögel? Bleiben die Vogelfamilien beieinander oder trennen sie sich? Wie werden die Jungvögel auf den Ernst des Lebens vorbereitet?
Der Naturkenner Dr. Ernst Paul Dörfler, Autor mehrerer Vogelbücher, ist den Fragen auf den Grund gegangen und kennt die Antworten. Lassen Sie sich mitnehmen in die spannende Welt der Vögel und erfahren sie mehr über ihr Familienleben.
Mit dieser Veranstaltung holte Herr Dr. Dörfler die Veranstaltung am 24. Juni 2013 nach, die er kurzfristig wegen einer Debatte im MDR zur Flut absagen musste.

Treffpunkt war 19 Uhr ab der oberen Terrasse des MAXIMUS am Saalplatz 3, Bernburg. Dauer: 1,5 Stunden

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