Archiv der Kategorie 'Hochwasser'

Juni + Juli 2015

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Juni + Juli 2015
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Montag 8. Juni 2015:
Beginn 19:00 | Tierhaltung neu denken – Landwirtschaft schützen

Montag 15. Juni 2015
Beginn 19:00 | Treffpunkt MAXIMVS
Gespräch über Ideen zum KULTUR MARKT BAERNBURG am 16. Oktober 2015

Montag 22. Juni 2015:
Hinweis auf eine Veranstaltung der Hochschule Anhalt:
Beginn 19:00 | ALTES RATHAUS – Bunge Hörsaal
(Markt 17, 06406 Bernburg – Talstadt)
Burghard Henning, Leiter des Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft:
Landeskonzept für die Hochwasserrückhaltung.
Vorstellung des landesweiten Konzeptes mit dem Schwerpunkt zu den Maßnahmen entlang der Saale und deren Zuflüsse

Henning_Vortrag
Hochwasserkonzept
Bilddokumentation von Joachim Hennecke

Öffentlicher Vortrag mit anschliessender Diskussion
Moderation: Prof. Erich Buhmann. Landschaftsarchitekt BDLA, IFLA
Die Folien zu dem Vortrag von Herrn Hennig erhalten Sie auf der Seite des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserschutz unter Veranstaltungen
Herzlichen Dank für die rege und ernste Diskussion.
Besonderen Dank für den Dank an den Hochwassereinsatz der Studenten, der mitgeholfen hat die Talstadt vor noch größeren Schadem im Jahre 2013 zu bewahren.
Der Bericht zu Vortrag und Diskussion wird nach Freigabe von Herrn Hennig und Herrn Langkammer eingestellt.
Bitte um Geduld.

Montag 29. Juni 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – Obere Terrasse
Internationaler Stammtisch mit Themenschwerpunkt:
Betreuung von Flüchtlingen -
Unterstützungskonzepte der Landesregierung.

Einführung durch Frau Susi Möbbeck, Integrationsbeauftragte der Landesregierung.
Gespräch der Integrationsbeauftragten mit Bernburger Flüchtlingen.
juni29
Einführung durch Frau Susi Möbbeck, Integrationsbeauftragte der Landesregierung.
Podiumsdiskussion zur Unterstützung der Integration vor Ort durch die Landesregierung
- Frau Susi Möbbeck, Integrationsbeauftragte der Landesregierung
- Ibrahim Toe und Ibrahima Jakite, Heimberäte der Gemeinschaftsunterkunft in Bernburg
- Dr. Roland Wiermann, Vertreter des Bündnis für Demokratie und Toleranz in Bernburg
Moderation: Vertreter Mitteldeutsche Zeitung (angefragt)

Anschließend Gespräch der Integrationsbeauftragten mit Bernburger Flüchtlingen und interessierten Bernburgern

Wir waren schon immer, und das wird in diesen Tagen besonders deutlich, ein Einwanderungsland. Was macht die Landesregierung um einen möglichst guten „triple win“, also eine Bereicherung sowohl für Einwanderer als auch für das Herkunftsland und das Einwanderungsland möglich zu machen?
Neben dieser grundsätzlichen Ausgangsfrage an die Vertreterin der Landesregierung wollen wir mit Frau Möbbeck in den Dialog aus lokaler Sicht gehen. Die Bereitschaft der Bernburger Bevölkerung sich wir Flüchtlinge zu engagieren ist sehr groß. Der Oberbürgermeister der Stadt Bernburg (Saale) Henry Schütze hat der Gleichstellungsbeauftragte Frau Regina Stein nun auch die Funktion einer Beauftragten für Asylfragen übertragen und dem Landkreis gleich sechs ehrenamtliche Personen als Sozial Lotsen nennen können. In den monatlichen internationalen Stammtischen treffen sich seit Beginn des Jahres viele aus den Vereinen und Kirchengemeinden um mit den Flüchtlingen im Heim in das Gespräch zu kommen. Unter den vielen angeschnittenen Fragen wollen wir Frau Möbbeck folgende Einzelfragen aus den bisherigen Gesprächen mit den Migranten und Bernburgen stellen:
- Wie kann eine Privatperson einen Flüchtling unterbringen (Beispiel MdB CDU-Politiker Martin Patzelt)?
- Ist es richtig, dass die Stadt Bernburg (Saale) keine Kosten durch die höhere Anzahl an Asylbewerber hat?
- Welche Förderung bietet das Land an um Deutschunterricht vom ersten Tag bis zu den Level, der eine Berufstätigkeit ermöglicht, anbieten zu ermöglichen?
Bitte richten zur Vorbereitung auch weitere Fragen schon vorab an: kultur-markt@t-online.de
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Juli 2015
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Montag 06. Juli 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – Obere Terrasse
Montagstammtisch zu aktuellen Themen

Montag 13. Juli 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – Obere Terrasse
Ideen zum KulturMarktBernburg 2015

Montag 20. Juli 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – Obere Terrasse
Mitmach KulturMarktBernburg 2015

Montag 27. Juli 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – Obere Terrasse
Internationaler Stammtisch
Themenschwerpunkt: Gemeinsames Musizieren
Jam Session mit Afrikanischen Trommeln

Jam-2015-07-27
Alhassan_2015
Alhassan Nadagombe aus Togo und Jacob Mbessi aus Kamerun lassen die internationale Gruppe World Melange wieder auferstehen. Mit Gregory Kingtakem aus Kamerun haben drei Musiker World Melange aus Bernburg wieder aktiviert. World Melange war ein langjähriges Projekt der Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis. Am vergangenen Montag kamen neben Bernburgern und einer Amerikanerin auch Afrikaner aus Burkina Faso, Benin, Elfenbeinküste und Guinea Bissau zum Neustart. World Melange lädt Bernburger mit Interesse an afrikanischen Trommeln zum mitmachen ein.
World-Melange_Reload_2015
Link: Bilder von Joachim Hennecke von der Session im Juli 2015.
Die nächsten Termine sind die beiden letzten Montage im Monat, 31. August und 28. September 2015, jeweils ab 19:00 im MAXIMVS – Obere Terrasse zum monatlichen Internationaler Stammtisch des Montagsforums. Ziel sind die Auftritte zur Interkulturelle Woche im Salzlandkreis
am Dienstag, den 29. September auf dem KARLSPLATZ BERNBURG und der zum KULTUR MARKT BERNBURG am
Freitag, den 16. Oktober auf dem MARKT in der Talstadt.
Kontakt: Prof. Erich Buhmann, montags-forum@t-online.de

APRIL+Mai 2015

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APRIL+Mai 2015
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Buntes-bbg
2015_April
Montag 06. April 2015:
11:00 Treffpunkt bei Reimanns zum
Ostermontagsspaziergang mit Siegfried A. Walter
(bis ca. 13:30)
Walter_Begeisterung
Das Bernburger Montagsforum hatte am 6. April 2015 zum fünften Mal zum Ostermontagsspaziergang eingeladen. Treffpunkt war wieder bei Reimanns um 11:00. Auch in diesem Jahr führte uns Siegfried A. Walter, langjähriger Vorsitzender des Kreis-Naturschutzbeirates auf den Waldspaziergang in der Bernburger Saale Aue mit. Entlang des Stadtwaldes über die Hartholzaue ging es zur Weichholzaue entlang der Wipper zum Randbereich des Aderstedter Forstes hin bis zur Strenge.
Gleich zur Begrüßung überraschte Siegfried Walter die zahlreich gekommenen Naturfreunde mit einem fast vollständig aus den Gedächtnis vorgetragenen Osterspaziergang von Johann Wolfgang von Goethe:
Vor dem Tor
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises.
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
….
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!“

(Johann Wolfgang von Goethe, Faust I)

Auf dem Weg zum Plötzgauer Holzeinschlag vom Winter 2013/14 mussten wir leider festhalten, dass die notwendigen Rückschnitte zur Gewährung der Verkehrssicherheit nicht nach den fachlichen üblichen Anforderungen an die Ausführung von Baumschnitten erfolgt sind. Zu oft wurden Äste an wertvollen Bäumen als Stümpfe stehen gelassen, die später eintrocknen und Faulstellen bilden werden.
Der Erfolg der Aufforstungen nach den unschönen Holzfällungen im letzten Jahr konnte im ersten Jahr der Anpflanzung noch nicht beurteilt werden. Wie erfolgreich die Aufforstungen im Bereich der massiven Fällungen sind wird sich wohl erst in einem weiteren Jahr beurteilen lassen. Die tiefen Fahrspuren in den Rückegassen der „Harvester“ sind nach wie vor deutlich als verdichtete Bereiche erkennbar in denen derzeit Wasser steht.
An der Strenge wurden Eschen zum Teil mit einem Harvester auf einer Fläche von 1 bis 2 Hektar im Winter 2014/15 entnommen. Diese Fläche scheint aufgrund der Bergbaufolgeschäden zunehmend zu vernäßen. Eine Aufarbeitung der Ursache der Vernäßung und deren Folge für den Naturhaushalt und die Erholungsnutzung scheint hier überfällig.
Wir danken Herrn Walter für seine vielen humorvollen Erläuterungen auf dem Weg zu der Artenvielfalt des Auwaldes und freuen uns schon heute auch den nächsten Ostermontagsspaziergang mit ihm.

Montag 13. April 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch oben
Gespräch zur Wohnungswirtschaft in Bernburg
Gespräch zum Wechselspiel zwischen Demographischen Wandel, Wohnungsangebot, Wohnungsbedarf und Qualitäten des innerstädtischen Lebens
- Fortsetzung des Gesprächs ist im Juni 2015 im Rahmen der Aktionstage der Hochschule Anhalt geplant.

Montag 20. April 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch oben
FAIR TRADE – VERBRAUCHERVerantwortung?
Gespräch mit Petra Sperrling über FAIR TRADE auf Kommunaler Ebene am Beispiel der Stadt Magdeburg
Gespräch mit Petra Sperrling über FAIR TRADE auf Kommunaler Ebene am Beispiel der Stadt Magdeburg Petra Sperrling gibt eine Einführung in FAIR TRADE: Wir wollen diskutieren wie Bernburg oder der Salzlandkreis zur FAIR TRADE Kommune werden könnte? Kann FAIR TRADE auch sozialverträglich sein oder ist FAIR TRADE nur etwas für wenige?
Ergebnis: Es soll eine Verbund von Interessenten gebildet werden. Weiterhin warten wir auf die Reaktion auf die grundsätzliche Anfrage dea Grünen Kresiverbandes beim Landrat. Frau Sperrling stellt uns die Kontakte und Unterlagen für die weiteren Schritte zur Verfügung.

Montag 27. April 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch unten
Monatlicher Internationaler Stammtisch: Welcome to Bernburg – Bienvenue à Bernburg!
Themenschwerpunkt: Betreuung von Flüchtlingen in Bernburg
Frau Ivonny Dix, Beratungsstelle für Zuwanderer in Bernburg, Stiftung Evangelische Jugendhilfe.
Arbeitsbericht über die Arbeit mit Bernburger Flüchtlingen.
Frau Dix wird die Arbeit der beiden vorhandenen Beratungsstellen Jugend Migration Dienst „JMD“ und Gesonderte Beratung und Betreuung in Bernburg sowie den nun ganz aktuellen Integrationskompass vorstellen. Auch wird Frau Eyyubova als Projektkoordinatorin das Projekt „LOOP“ (Lernen für Schulabschlüsse oder Orientierung in der Ausbildungs- und Berufswelt durch Praktisches Arbeiten) der Stiftung Evang. Jugendhilfe vorstellen, welches ein Baustein des Betreuungskonzepts des Salzlandkreises ist und zur Willkommenskultur beitragen soll.

Bitte reservieren Sie diesen Abend und bringen Sie Ihre Internationalen Freunde mit.
Der regelmäßige Internationale Montagsstammtisch zum Monatsende soll ein kleiner Beitrag für die Verbesserung der Integration von Flüchtlingen sein. Aufgrund der steigenden Zahl an Flüchtlingen wurden die bisher sporadischen Stammtische mit Flüchtlingen im Bernburger Montagsforum verdichtet und werden nun jeweils am jedem LETZTEN Montag im Monat um 19:00 im Restaurant MAXIMVS angeboten. Ziel ist ein offener Dialog zwischen Bernburgern, seinen Flüchtlingen und den zahlreichen Gruppen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren.

NOVEMBER 2014 – Dokumentation

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NOVEMBER 2014
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Montag 03. November 2014: | 19:00 – 20:45
Montagsforum zu Gast im Alten Rathaus Bernburg, Markt 17/18
BUNGEHÖRSAAL

Großes Interesse an Kommunalpolitik
an Podiumsdiskussion mit Oberbürgermeister Henry Schütze, Uwe Schmidt und Oliver Wendenkampf
Thema: „Visionen für ein nachhaltiges Bernburg“

Moderation: Ulrich Wittstock, Journalist Magdeburg
Begrüßung: Prof. Erich Buhmann
Eine große Resonanz fand die Podiumsdiskussion mit den Oberbürgermeisterkandidaten für Bernburg mit Oberbürgermeister Henry Schütze, Uwe Schmidt und Oliver Wendenkampf am Montag den 3. November 2014.
OBWAHL-2014

Nach den sehr unterschiedlichen Ausgangsreferaten der Kandidaten zum Thema: „Visionen für ein nachhaltiges Bernburg“ griff der Moderator Ulrich Wittstock, Journalist aus Magdeburg, die zentralen Themen „Hochwasserschutz“ und „Bürgerbeteiligung“ auf. Wohl erstmals in der Öffentlichkeit erläuterte der amtierende Oberbürgermeister Henry Schütze die geplanten präventiven Hochwasserschutzmaßnahmen um die Talstadt herum, während die Einzelmaßnahmen am Tierpark und am Sportplatz Askania bereits bekannt gewesen sein sollten. Für diese Präventivmaßnahmen wird derzeit erst noch eine Landesförderung konzipiert, sodass Bernburg hier dann rasch handeln kann. Diese baulichen Schutzmaßnahmen sollen aber nach Wendenkampf nur ein Teil eines integrierten Hochwasserschutzes sein. Nur wenn dem Fluß vor Bernburg im Katastrophenfall mehr Raum durch Rückverlegung der Dämme gegeben wird, wird auch der Hochwasserscheitel selber deutlich reduziert. Da dies nicht nur ein lokales Bernburger Problem ist, sind hierfür zukünftig EU-Förderungen im großen Umfang verfügbar.

Alle Kandidaten waren sich einig, dass die Beteiligung der Bürger an den kommunalpolitischen Entscheidungen verbessert werden sollte. Bürger sollen nicht nur über fertige Planungen informiert werden, sondern frühzeitig an den Grundsatzfragen und den möglichen Alternativen beteiligt werden. Hier scheint es auch bei den beiden bereits gewählten Bernburger Kommunalpolitikern ein wachsendes grundsätzliches Problembewusstsein zu geben.

Vom Publikum wurde an die Kandidaten der dringende Wunsch der größeren Unterstützung der Förderung des Nachwuchses für die Freiwilligen Arbeit von Vereinen, ins besonders bei der Freiwilligen Feuerwehr herangetragen. Hier scheint die bisherige Freiwilligenmesse alleine noch nicht zu greifen um das „Wir Gefühl“ der Einzelnen Vereine und die Kooperation untereinander ausreichend zu stärken. Weiterhin wurde klar gefordert, dass die Ansiedelung von zukunftsfähigen Firmen von der Stadt unbedingt aktiv betrieben werden sollte und nicht nur der Marketinggesellschaft des Landes überlassen werden darf. Weiterhin sollte das enorme Potential der Grünflächen im Stadtgebiet für die Verbesserung des Erscheinungsbildes und die Nutzung der Bevölkerung weiter entwickelt werden.

In der Veranstaltung wurden viele unterschiedliche Positionen der Kandidaten deutlich. Das Themenfeld „Wo sollte, wo kann Bernburg hin gehen“ konnte an diesem Abend nur angetippt werden. Angenehm war trotz der großen Meinungsvielfalt der freundliche Tonfall, sowohl vom Publikum, als auch vom Podium. Die Bilder zur der Veranstaltung hat Joachim Hennecke unter www.montagsforum.blogsport.de zur Verfügung gestellt.
Hier der Link zu Bildern von der regen Diskussion, die Joachim Hennecke dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat.
Herzlichen Dank an alle Beteiligten im Publikum und auf dem Podium!

Montag 11.November 2014:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – STAMMTISCH oben
Diskussion zur Weiterentwicklung des Bernburger Kulturmarktes

Montag 17.November 2014:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – STAMMTISCH oben
Diskussion zum Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl in Bernburg
Aufgrund des MDR-Beitrag von diesem Tag: Oberbürgermeisterwahl in Bernburg:
„Mit 73 % wurde Henry Schütze zum Oberbürgermeister Bernburgs gewählt. Die Wahlbeteiligung war mit 27% aber sehr niedrig. Warum beteiligen sich so wenige Bürger?“
LINK:
http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendung463250_boxIndex-1_zc-51f8dc33_zs-2d7967f4.html
laden wir alle Fraktionen zum 8. Dezember zu einem Gespräch über die Ursachen und die Konsequenzen für diese geringe Wahlbeteiligung ein.

Montag 24. November 2014:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – – STAMMTISCH oben
Öffentliche Sicherheit in Bernburg
Eckard Peters, Leiter des Polizeireviers des Salzlandkreises:
Öffentliche Sicherheit in Bernburg, Information und Diskussion
Der Bernburger Bürger fühlt sich im Alltag sicher. Immer wieder wird aber auch von Handtaschendiebstählen, Einbrüchen, Schlägereien und von Vandalismus berichtet.
Der Bernburger Bürger fühlt sich im Alltag sicher. Immer wieder wird aber auch von Handtaschendiebstählen, Einbrüchen, Schlägereien und von Vandalismus berichtet.
Wieviel Gewalt gibt es in den Straßen von Bernburg?
Was kann die Polizei, was kann der Bürger beitragen um Kriminalität zu verhindern?
Die Zerstörung von Mobiliar auf der Terrasse des Restaurants MAXIMVS am Sonntagabend, den 2. November durch Unbekannte soll unter anderem als Anlass für dieses Gespräch dienen.
Alle interessierten Bernburger sind herzlich zum Austausch mit Herrn Peters eingeladen.

JANUAR 2014 – Dokumentation

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JANUAR 2014 Dokumentation
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Wir wünschen allen die bisher zu unserem überparteilichen Diskussionsforum gekommen sind, allen die sich vorgenommen haben zu kommen und allen Lesern dieses blogs: Ein gesundes Neues Jahr!
Wieder einmal stehen Wahlen an. Lassen Sie uns bei allen unterschiedlichen Meinungen immer das Miteinander in den Vordergrund stellen.
Nur gemeinsam und mit Zuversicht erreichen wir auch lokal das notwendige „Gemeinwohl für unseren Erdball“.

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Montag 13. Januar 2014
Beginn 19:00 | MAXIMVS Stammtisch oben |
AKTUELLES aus STADT- und KREIS – DOKUMENTATION
mit Thema: Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzepten (ISEK) und Öffentlichkeitsbeteiligung u.a.

Ergebnis: Offener Brief an die Stadtratsfraktionen
Sehr geehrte Fraktionsvorsitzende des Stadtrates der Stadt Bernburg (Saale),
als Ergebnis der Diskussion mit rund zehn Bürgern aus allen Bereichen der Stadt Bernburg (einer Stadträtin, sowie Professoren der Hochschule, Lehrer, Leitende Angestellte und Freiberufler) während des Bernburger Montagsforums am 13. Januar 2014 erlaube ich mir im Namen dieser Bürger in der Anlage einen offenen Brief als Anfrage vor zu legen.

Wir begrüßen die Präsentation der Studentenprojekte am 14.1.2014, und die angekündigten ersten drei Themenabende im Campus Club, fordern aber die reale Umsetzung der im ISEK Entwurf vom 02.12.2013 auf Seite 5 als Planungsmaßstab genannten Beteiligungskultur bei der Erarbeitung solcher für die Stadtplanung langfristigen Festlegungen.

Offener Brief an die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates der Stadt Bernburg (Saale)
Beteiligungsverfahren Stadtenwicklungskonzept ISEK Bernburg

Wir fordern die Fraktion des Bernburger Stadtrates auf, sich dafür einzusetzen, dass ein Beteiligungsverfahren im Sinne der „Arbeitshilfe ISEK“ des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (August 2013) durchgeführt wird und das integrierte Konzept für das gesamte Gebiet der Stadt Bernburg (Saale) entwickelt wird.
Ein Integriertes Stadtenwicklungskonzept ISEK ist entsprechend der „Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2013″ Voraussetzung für alle Städtebauförderprogramme des Bundes (z.B. Städtebaulicher Denkmalschutz, Soziale Stadt, Stadtumbau, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren).
Ein ISEK sollte daher für den gesamten Bereich der Stadt Bernburg (Saale), das heißt auch für die zum 01.01.2010 eingemeindeten Ortsteile, entwickelt werden, damit eine Förderung für alle zukünftige Anträge aus Stadtbauförderung besteht, ohne dass einzelne Ortsteil benachteiligt werden….
Die weitere Dokumentation und die entsprechenden links finden Sie unter:
http://montagsforum.blogsport.de/aktuell/stadtentwicklung/

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Montag 20. Januar 2014
Beginn 19:00 | MAXIMVS Stammtisch oben |
AKTUELLES aus dem Landtag – DOKUMENTATION
Persönliche Vorstellung des Landtagsabgeordneten Olaf Meister, der nun in Nachfolge von Christoph Erdmenger sein Büro GRÜNamMARKT am Markt 15 in Bernburg eröffnet hat.
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Auf besonderen Wunsch des letzten Montagsforums wird Herr Meister auch auf seine Erfahrung als Stadtrat und seinen Erfahrungen bei der Aktivierung der Magdeburg bei der Aufstellung des dortigen integrierten Stadtentwicklungskonzeptes eingehen.

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Montag 27. Januar 2014
Beginn 19:00 | MAXIMVS Stammtisch oben |
ENERGIESANIERUNG von HÄUSERN, WAS RECHNET SICH? – DOKUMENTATION
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Das Ingenieurbüro Kerstin Spitz und andere Energieexperten haben interessierte Bernburgern über die Grundlagen der Energiesanierung und über die die verschiedenen Angebote der Energieverbraucherzentrale informiert.
Folgende Fragen wurden erörtert und lebhaft diskutiert:
- Wirtschaftlichkeit der energetischen Sanierung,
- Auswahl der passenden Dämmstoffart
- Fördermittel,
- Ausblick EnEV 2014
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Unterlagen zum Vortrag mit einer Auswahl hilfreicher Links:
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Diagramm zur Entscheidung über KFW-Mittel:
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Veranstaltungshinweis:
Ernst Paul kam(diesesmal nicht an einem Montag) nach Bernburg:
Donnerstag, 30.1.2014 | 18:00
Stadtbibliothek Bernburg
Zur Buchlesung von Dr. Ernst Paul Dörfler: „Liebeslust der Vögel“ kamen über vierzig Leser

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Ein kleiner Teil nutze die Chance zum anschließenden Gespräch über aktuelle Naturschutzfragen unter der Neuen Bundesregierung in der Sonderbar am Lindenplatz

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NOVEMBER 2013 – Dokumentation

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NOVEMBER 2013 -Dokumentation
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November-2013

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DOKUMENTATION
Montag 4. November 2013 – ab 19:00
MAXIMVS, Saalplatz 3, 06406 Bernburg | Stammtisch oben

AKTUELLES aus STADT- und KREIS
Der Bericht der Bernburgern die Schüler waren von
Magdalene Trenkel, eine Zeitzeugin der Bauhausgründung und ihr vergessenes Lebenswerk „Lohelandgarten“ an der Alten Bibel – Rückblicke und Perspektiven hat sehr großes Interesse gefunden.
Montag_4Nov-2013

Mit der Forschungsgruppe an der Bauhausuniversität Weimar wird eine folgeveranstaltung geplant, für die dann mit Plakaten geworben werden soll, damit wir auch alle noch lebenden Schüler zu diesem Austausch erreichen können.
Die ursprünglich geplante Fortsetzung des Gesprächs im CampusClub (ehemaliger Blumenladen an der Fussgängerbrücke gegenüber) war diesesmal akustisch nicht notwendig.

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Montag 11. November 2013 – ab 19:00
MAXIMVS, Saalplatz 3, 06406 Bernburg | Stammtisch oben

Ideen für den KULTUR-MARKT-BERNBURG-2014
Diskussion mit allen interessierten Gruppen und Konzept der Angebote für Freitag, den 17. Oktober 2014
Herzlichen Dank für die positive Rückkopplung!
Bitte stellen Sie Ihr weiteren Vorschläge unter www.kultur-markt-bernburg.de
im Gästebuch zur Diskussion
http://kultur-markt-bernburg.de/gbuch.html
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Montag 18. November 2013 – ab 20:00
MAXIMVS, Saalplatz 3, 06406 Bernburg | GASTRAUM unten

LANDESWEITE ANFORDERUNGEN an einen NACHHALTIGEN HOCHWASSERSCHUTZ, Grundsatzreferat
Dietmar Weihrich, Landtagsabgeordneter und Vorsitzende des Umweltschutzausschusses des Landtages

Moderation: Volker V. Hemberger
Der Vortrag wird hier noch eingestellt.
Die Fragen zur Talstadt wurden Herrn Dittrich zur Berücksichtigung bei der Diskussion am 25.11.2013 übergeben.

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Montag 25. November 2013 – Beginn 19:00
| Veranstaltungsort HOTEL WIEN
NACHHALTIGER HOCHWASSERSCHUTZ für BERNBURG, eine Bestandsaufnahme
Henry Schütze, Oberbürgermeister der Stadt Bernburg (Saale)
Holger Dittrich, Dezernent für Ordnung, Verkehr, Planung u. Wirtschaftsförderung der Stadt Bernburg (Saale)
Dr. Hans-Werner Uhlmann, Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW)

Moderation: Prof. Erich Buhmann und Maria Peix HOTEL WIEN

Die Veranstaltung war geprägt von der großen Betroffenheit der Bürger und Studenten in der Bernburger Talstadt und den Verantwortlichen in den Verwaltungen durch das große Hochwasserereignis im Juni 2013.
Dr. Hans-Werner Uhlmann konnte die komplexe Hochwassersituation in einer aktuellen Bilanz des Hochwasserereignisses 2013 an der Saale sehr eindrucksvoll zusammenfassen.
und zu dem Stand der Planungen gegeben.
Eine Zusammenfassung, die auch auf den Stand der Überarbeitung der Hochwasserrückhalteplanung eingeht, wird hierzu wird noch erstellt.
Im Folgenden der ausführliche Bericht der Redaktion der Mitteldeutschen Zeitung zu den Ausführungen des Oberbürgermeisters Henry Schütze und des Dezernenten Holger Dittrich vom 27.11.2013 im Rahmen dieser Informationsveranstaltung:
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Mitteldeutsche Zeitung, 27.11.2013. Bernburger Kurier, Seite 7 (Textauszug)
Stadtmauer als Schutzschild
HOCHWASSERSCHUTZ
Für die gefährdete Talstadt soll es gleich mehrere Lösungen geben. Bernburgs Oberbürgermeister Schütze stellt die ersten fünf Vorhaben vor.
VON KATHARINA THORMANN
BERNBURG/MZ
– Die Pläne, Bernburgs Talstadt künftig besser vor Überschwemmungen der Saale zu schützen, werden immer konkreter. Nachdem das Umweltministerium in der vergangenen Woche erste Vorhaben im Salzlandkreis vorgestellt hat (die MZ berichtete), zieht nun auch die Stadt Bernburg nach. Insgesamt fünf Schwerpunkte sollen in den kommenden Wochen und Monaten in der Talstadt gesetzt werden. Das gab Bernburgs Oberbürgermeister Henry Schütze (parteilos) bei einer öffentlichen Diskussionsrunde am Montagabend im Hotel Wien bekannt, zu dem das Bernburger Montagsforum eingeladen hatte. Er betonte aber, dass es nicht allein bei diesen Vorkehrungen bleiben wird. Das neue Hochwasserschutzkonzert der Saalestadt werde aller Voraussicht nach erst Mitte kommenden Jahres ausgearbeitet sein. Nichtsdestotrotz stehen folgende Schutzmaßnahmen schon fest:

Altenburger Chaussee: Künftig soll das höher gelegte Teilstück der Altenburger Chaussee nicht mehr das Wasser stauen. Deshalb ist geplant, die Straße kurz hinter dem Abzweig Am Ziegelkolk abzureißen, auszubaggern und die Fahrbahn ein ganzes Stück tiefer zu verlegen. „Wir werden damit aber warten, bis die B6n in Richtung Köthen freigegeben ist“, sagte Schütze. Nach derzeitigem Stand soll das Ende 2015 der Fall sein. Hintergrund ist die Erreichbarkeit Bernburgs aus Richtung Norden. Diese wäre mit der Öffnung der B6n auch bei einer Überflutung der Altenburger Chaussee bei Hochwasser gesichert.
Trafostationen: Damit die Einwohner der Talstadt bei künftigen Hochwassern länger mit Strom versorgt bleiben, werden gleich mehrere Trafostationen und Stromkästen erhöht oder umgesetzt. Darunter am Wilhelmsgarten sowie in der Nikolaistraße.
Gärten und Garagen: Der Abriss von Gärten und Garagen entlang des alten Saaleverlaufs geht laut Schütze auch in den kommenden Monaten weiter. Die Gartensparte „Am Werder“ ist bereits dem Erdboden gleich gemacht worden, derzeit werden weitere Lauben in den vier betroffenen Sparten entkernt. Um noch mehr Platz für die Saale zu schaffen, soll der Garagenkomplex am Felsenkeller (östlich der Altenburger Chaussee) nach und nach weichen. Erste Verhandlungen mit Pächtern seien bereits geführt worden. Mittelfristig will die Stadt damit 25 bis 30 Hektar Freifläche für die Saale schaffen.
Kaimauer: Zwar geht aus Sicht des Oberbürgermeisters von der Kaimauer am Kurhaus keine Gefahr aus. Um aber auf Nummer sicher zu gehen, dass die Mauer auch kommenden Hochwassern stand hält, soll sie auf ihre Standsicherheit überprüft werden.
Stadtmauer: Eines der kostspieligsten Vorhaben dürfte die Sanierung der Stadtmauer darstellen. Sie soll alle Bewohner der Talstadt schützen, die innerhalb dieser historischen und zum Teil bröseligen Mauern wohnen. Ein entsprechender Antrag für die Sicherung sei laut Oberbürgermeister bereits beim Land eingereicht worden. Eine Zusage, dass die Kosten übernommen werden, steht jedoch noch aus. Zusätzlich ist geplant, bei Bedarf Spundwände zwischen den Lücken der Mauer anzubringen. Auch Dezernent Holger Dittrich machte den rund 30 Anwesenden klar, dass die Priorität beim Hochwasserschutz in der Talstadt im Bereich innerhalb der Stadtmauer liegen wird. Das treibt vor allem den Anwohnern der Gutenbergstraße Sorgenfalten ins Gesicht. Sie hatten bis zuletzt gehofft, auch im Schutzgebiet zu liegen. „Ich glaube nicht, dass wir jedes Haus eindeichen können“, entgegnete Schütze den Nachfragen der Betroffenen.
Sie setzen nun alle Hoffnungen auf die künftig tiefer gelegene Altenburger Chaussee, die den Rückstau auf ihre benachbarten Grundstücke verhindern soll.
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Als Ergänzung haben wir die aktuellen Berichterstattung im Vorfeld hier zusammen gestellt:

Mitteldeutsche Zeitung, 22.11.2013. Regionalausgabe Bernburg
LOKALES, Seite 9 (Auszug)
BERATUNG
Plan zur Sanierung von Straßen und Wegen
BERNBURG/MZ – Die nächste Sitzung des Bau- und Sanierungsausschusses der Stadt Bernburg findet am Mittwoch, 27. November, statt. Begonnen wird nach einem nichtöffentlichen Teil ab zirka 15.30 Uhr im Rathaus II im Zimmer 103/104 in der Schloßstraße 11. Themen der Beratung sind ….sowie die Beseitigung von Hochwasserschäden an Stadtstraßen und Radwegen in Bernburg.
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Mitteldeutsche Zeitung, 22.11.2013. Regionalausgabe Bernburg
LOKALES, Seite 8 (Textliche Wiedergabe im Auszug)
Mehr Schutz vor den Fluten
VORHABEN Das Land hat angekündigt, an drei Stellen im Altkreis Bernburg Deiche und Barrieren für kommende Hochwasser sicherer zu machen. Baustart ist 2014.
VON KATHARINA THORMANN
BERNBURG/MZ – Erst Beesenlaublingen, dann Nienburg und Bernburg – so lautet der Fahrplan für die geplante Verbesserung des Hochwasserschutzes im Altkreis Bernburg. Vorgestellt wurde er gestern in der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Salzlandkreises in Staßfurt unter anderem von Landrat Ulrich Gerstner (SPD) und Sachsen-Anhalts Umweltminister Hermann Onko Aeikens (CDU). Fünf Monate nach dem Junihochwasser zogen sie mit den Vertretern der betroffenen Kommunen nicht nur Bilanz. „Der Landkreis ist einer der schwerst betroffenen“, stellte Aeikens die Dringlichkeit heraus, möglichst schnell die Mängel an den Schutzsystemen abzustellen. Spätestens im Jahr 2020 soll das der Fall sein, überwiegend mit zugesagten Mitteln der EU.
Konkret hat das Land nicht nur die Stadt Bernburg im Auge. Hier sollen vor allem die Stadtmauern eine tragende Rolle beim Aufhalten der Fluten spielen. Zunächst soll allerdings das Hochwasserschutzkonzept der Stadt überarbeitet werden. Geplant sind aber auch, die Deiche in Nienburg und Beesenlaublingen mit Deichverteidigungswegen auszustatten, um schneller an Gefahrenstellen zu gelangen. …

Weiterreichende Ideen hat auch Nienburgs Bürgermeister Markus Bauer (SPD). Sein Sorgenkind ist die Landstraße 73 ( der Lindendamm), die beim Junihochwasser sechs Wochen lang gesperrt blieb wegen des löchrigen Untergrunds. Eine Folge: Schüler, die mit dem Bus fahren mussten, kamen zu spät zum Unterricht. „Nur weil sich die Ministerien die Zuständigkeiten seit Jahren hin- und herschieben“, ärgert sich Bauer und hakte beim Treffen mit dem Minister nach. Zumindest aber für die Deichverstärkung am Waldgebiet Sprohne stehen alle Zeichen auf Grün. „Es ist wichtig, dass dort auch ein Deichverteidigungsweg geplant ist“, sagt Bauer. Zumal man beim Hochwasser an manche Problemstellen nicht herankam, erinnert sich der Bürgermeister. Aufatmen kann man unterdessen auch bei der Stadt Bernburg. „Es beruhigt mich, dass höchstwahrscheinlich noch in diesem Jahr der Landesbetrieb für Hochwasserschutz auf uns zukommt und mit uns gemeinsam nach Lösungen suchen will“, sagt Dezernent Holger Dittrich, der sich vor allem um die unterbrochenen Bereiche der Stadtmauer sorgt, die nach seiner Ansicht mit mobilen Spundwänden gesichert werden könnten.
Indes naht nach Angaben des Landesbetriebes für Hochwasserschutz auch für alle Anrainer der Wipper künftig mehr Schutz. Im kommenden Jahr soll Startschuss sein für das seit langem geforderte Hochwasserrückhaltebecken in Wippra (Landkreis Mansfeld-Südharz). Vorbereitungsarbeiten haben bereits begonnen.
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Super Sonntag, Lokales, Bernburg, 24. November 2013, S. 13 (Auszug)
Land und Salzlandkreis ziehen Hochwasserbilanz
Projekte für besseren Hochwasserschutz
(Textliche Wiedergabe im Auszug)
Das Juni-Hochwasser 2013 hat im Landkreis schwere Schäden angerichtet.
Staßfurt (red).
Die Höhe des Hochwasserscheitels hat alle Dimensionen, bis dahin getroffenen Prognosen und durchgespielten Szenarien übertroffen. Im Salzlandkreis floss alles zusammen. Die Wassermassen aus dem Harz über Bode, Selke und Wipper, aus dem Thüringer Wald über die Saale, aus dem Erzgebirge über die Mulde und aus Tschechien über die Elbe.
Und das alles zur gleichen Zeit. Deichbrüche, überflutete Ortschaften, zerstörte Straßen und Bahnlinien, Verlust an Hab und Gut waren die Folge. Schäden in Höhe von 2,7 Milliarden Euro sind allein im Land Sachsen- Anhalt entstanden, informierte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aikens bei einer Pressekonferenz in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Staßfurt am Donnerstag. Dort hatte er sich, gemeinsam mit Landrat Ulrich Gerstner und Vertretern des Hochwasserschutzes, mit den Bürgermeistern der betroffenen Städte und Gemeinden getroffen, um Bilanz zu ziehen und künftige Maßnahmen zu besprechen.
Das Hochwasserkonzept für die Stadt Bernburg basierte noch auf den Erkenntnissen und Erfahrungen vor dem Juni überarbeitet werden. Geplant ist schon, die Stadtmauern so zu sanieren, dass sie künftig in die Lage versetzt werden, die Fluten von der Talstadt besser fern zu halten.
Im Bereich Nienburg soll der rechte Saaledeich zwischen Nienburg und Sprohne DINgerecht saniert werden. Bürgermeister Markus Bauer mahnte auch die dringend notwendige Instandsetzung des Lindendammes, der bei diesem Hochwasser sechs Wochen gesperrt werden musste, und den Bau eines Deichverteidigungsweges an.
Instandgesetzt werden soll auch der Deich bei Beesenlaublingen,…..

Wir sind jetzt dabei die Löcher zu stopfen, die sich durch das verheerende Hochwasser aufgetan haben, so Aikens. Über weitere Rückverlegungen von Deichen und die Ausweisung neuer Polderflächen konnte er noch keine konkreten Aussagen treffen.
Hier sind unter Berücksichtigung des Naturschutzes, der Zuständigkeiten und der Grundstücksverhältnisse natürlich weitere Maßnahmen in Planung.
Außerdem müssen alle Maßnahmen miteinander in Einklang gebracht werden, um mit einem Hochwasserschutzprojekt an der einen Stelle nicht an anderer Stelle ein neues Problem zu schaffen, machte der Minister deutlich.
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Aktuelle Karten zu den Überschwemmungsgebieten des Landesverwaltungsamt LVwA
Sowohl die bereits festgesetzten Überschwemmungsgebiete (wie an der Saale), als auch die geplanten Festsetzungen als Überschwemmungsgebiet in Sachsen-Anhaltliegen als einzelne Kartenblätter in pdf Format vor:
http://www.sachsen-anhalt.de/index.php?id=58439
Festsetzung Überschwemmungsgebiete Saale Blatt 13: Bernburg Dröbel:
http://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Elementbibliothek/LVwA-Bibliothek/Landwirtschaft_und_Umwelt/Referat_404_-_Wasser/Ueberschwemmungsgebiete/saale/Saale_Blatt_13.pdf

Festsetzung Überschwemmungsgebiete Saale Blatt 14: Bernburg Schwenk / Solvay:
http://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Elementbibliothek/LVwA-Bibliothek/Landwirtschaft_und_Umwelt/Referat_404_-_Wasser/Ueberschwemmungsgebiete/saale/Saale_Blatt_14.pdf

Festsetzung Überschwemmungsgebiete Saale Blatt 15: Bernburg Talstadt / Krumbhoz:
http://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Elementbibliothek/LVwA-Bibliothek/Landwirtschaft_und_Umwelt/Referat_404_-_Wasser/Ueberschwemmungsgebiete/saale/Saale_Blatt_15.pdf

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Ausführliche Hintergrundinformationen zur Situation in Bernburg (ohne Gewähr)
Olaf Böhlk :

Bernburg und das Hochwasser
unter online

URL: http://www.boehlk.eu/bernburger-freiheit/2013/11/18/bernburg-und-das-hochwasser-die-saaleflut-2013-teil-ii/

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JUNI 2013 -Dokumentation

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Juni 2013
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Montag 3. Juni 2013 – ab 19:00 MAXIMVS – TERRASSE (oben)
Warum ist die Bildungspolitik des Landes in der Dauerkrise? – Sind unsere Sekundarschulen überfordert?
Diskussion über notwendige Abhilfen zur Stabilisierung der Schulausbildung in Sachsen-Anhalt, Themenschwerpunkt soll die Situation unserer Sekundarschulen sein, mit der
Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Claudia Dalbert, Fraktionsvorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Die Diskussion mit den Vertreteren der Sekundarschulen war so intensiv, dass gar keine Zeit verblieb aus aktuellem Anlass verblieb auch Stellung zur Debatte über die Kürzungen im Hochschulbereich zu nehmen.

Dokumentation in der MZ folgt.

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Montag 10. Juni 2013 – ab 19:00 MAXIMVS – TERRASSE (oben)
Wöchentlicher Stammtisch auf der Terrasse des MAXIMVS-
Während der wegen dem Hochwaaser weitgehend abgesagten Aktionswoche der Hochschule Anhalt und der Stadt Bernburg „Bernburger Saalesommer“ unter http://www.saalesommer-bbg.de/ war kein spezielles Thema für das Montagsforum angesetzt gewesen.
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Montag 17. Juni 2013 – ab 19:00 MAXIMVS – TERRASSE (oben)
Thema: Kinder- und Jugendpartizipation
Die Diskussion mit der Landtagsabgeordneten Cornelia Lüddemann zu Ihrem aktuellen Gesetzentwurf konnte bereit in einer entspannden Situation bei schon deutlixch geringeren Hochwasserstand statt finden.

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Montag 24. Juni 2013 – ab 19:00 MAXIMVS – TERRASSE (oben)
Die Arbeit der Wasserwehr in Bernburg
Gespräch mit
Marcin-Jan Franke
Leiter der Wasserwehr Bernburg (Saale)

Im Bereich des Hochwassers haben Helfer der „Wasserwehr“ geholfen, das Füllen, die Verteilung und die richtige Verwendung der Sandsäcke zu organisieren. Viele Bernburger hatten die Wasserwehr bisher nicht gekannt. Wir freuen uns daher, dass der Leiter der Bernburger Wasserwehr Marcin-Jan Franke bereit ist über seine Erfahrungen bei der Flut 2013 zu berichten.
Wie ist es möglich eine solche effektive Gruppe zu organisieren?
Was waren die kritischen Momente, was kann man heute schon über die notwendigen Maßnahmen für die nächste Flut fest halten?

Alle Bernburger die sich für die Arbeit dieser professionellen Gruppe interessieren sind herzlich zu dem Gespräch eingeladen.

Der ursprünglich geplanten Spaziergang mit Dr. Paul Dörfler musste kurzfristig abgesagt werden. Dr. Dörfler wurde zwischenzeitlich als Gast für „Fakt ist…!“eine Live-Sendung am 24.6.2013 im MDR, die um 22.05 Uhr beginnt und 45 Minuten dauert, eingeladen.
Die Exkursion mit Dr. Dörfler wird nachgeholt. Der neue Termin für die Vogelkundliche Wanderung mit Dr. Paul Dörfler wird noch bekannt gegeben.