MAI 2013 – Dokumentation

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Mai 2013
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Montag 27. Mai 2013 – ab 19:00 MAXIMVS – STAMMTISCH (unten)
Buchlesung mit Autor Robert Leubeling.
Der Autor aus Schönebeck liest aus seinen Buch: Pfade des Schicksals

Robert Leubeling stellt seinen ersten Roman vor.
Das Buch ist im Verlag United p.c., Wien und Berlin erschienen. Das Werk Pfade des Schicksals ist seit 16.9.12 in jeder Buchhandlung auf Bestellung und im Internet erhältlich. Der Ladenpreis beträgt 19,40 €.

Im Buch (Thriller/Kriminalroman) geht es um Verrat und Intrigen während der Zeit des zweiten Weltkrieges. Ein deutscher Offizier, der in den Wirren des Krieges seinen Seelenfrieden sucht, steht auf der Prioritätenliste der Alliierten Agenten ganz oben. Die Landung in der Normandie steht kurz bevor und aus Alliierter Sicht soll nichts mehr schief gehen. Doch der Jäger ist gleichzeitig auch der gejagte – die deutsche Spionageabwehr setzt alles daran Informationen über den D-Day zu sammeln.

Die gesamte Handlung ist in Nordfrankreich/Paris angesiedelt und nutzt den Krieg als Rahmenhandlung für die weiteren Ereignisse.

Leseprobe aus dem 7. Kapitel:
„.. David sprang über die hüfthohe Mauer in den Hinterhof. Flüchtige Blicke warf er in den Stall und die Außentoiletten, dann öffnete er die Tür zum Treppenhaus.
Er fand Marie vor dem Spiegel. Mit einem Pinsel puderte sie sich die Wangen ein. Einen Moment lang empfand David ein Gefühl von Mitleid, welches ihn fast überwältigte. Sie war noch bleicher als sonst, tief zogen sich die Ringe unter ihren Augen und die Wangen wirkten seltsam eingefallen. Sie schien die ganze Nacht kein Auge zugedrückt zu haben, hatte sich lieber in Tränen ergossen. Er sah durch den Spiegel in ihr Gesicht. Die rehbraunen Augen waren noch immer tränenfeucht und wichen, wie immer, seinem Blick aus. Ohne Worte gab er ihr einen Klaps auf ihren Hintern und ging in das Wohnzimmer.
Aus der Küche roch es nach gebratenem Fleisch. Zufrieden nickte er. Marie schien sich an die Abmachung zu halten. Dann kann sie ja vielleicht in wenigen Tagen ihr Kind wiederbekommen, wenn sie nicht bis dahin im Knast sitzt.
Er klappte die Holzkiste in seinen Händen auf und zog den Inhalt hervor. Eine kleine Bombe mit Zeitzünder. Er stellte den Zünder auf zwei Stunden. Den geeigneten Platz für die maximale Sprengwirkung fand er hinter der Topfpflanze in der Ecke. Sie verbarg die Bombe, störte aber nicht die Explosion. Bis 14 Uhr ist hier alles erledigt, lächelte er in sich hinein, und auch der hagere Mann tot.
David wartete noch bis kurz vor um zwölf, sah Marie beim Umziehen zu, dann verschwand er im Schrank… „
Viel Spass bei der Lesung!

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DOKUMENTATION
Montag 6. Mai 2013 – ab 19:00 MAXIMVS – TERRASSE (oben)
Demokratie von unten
TEXT DER ANKÜNDIGUNG:
Nahezu 3.000 Bernburger haben für die Verhinderung der Abschiebung der in Bernburg lebenden armenischen Familie Kalashyan unterschrieben.
Kalashyan
Am 6.3.2013 hat die Härtefallkommission des Landes Sachsen-Anhaltsich sich für das endgültige Bleiberecht der Familie Kalashyan ausgesprochen. Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) hat dieses Votum inzwischen in der Fernsehdokumentation des Fernsehkanals KIKA unmittelbar bestätigt.
Gratulation und eine weiteres gutes Einleben für die Familie Kalashyan.
Vielen Dank an die vielen Bernburger für die bisher wohl einmalige Unterstützung in einem vom Asylrecht her eigentlich aussichtslosen Fall!
Demokratischer Einsatz von unten funktioniert also!
Wie kam es zu diesem Erfolg und wie können in Zukunft weitere demokratische Erfolge von unten erzielt werden?
Eine öffentliche Auswertung mit den Beteiligten an der Petition für die Familie Kalashyan.

Die von Johannes Lewek und MdB Jan Korte bei change.org gestarte Unterschriftenaktion
http://www.change.org/de/Petitionen/landrat-ulrich-gerstner-und-innenminister-holger-stahlknecht-die-abschiebung-der-armenischen-familie-kalashyan-verhindern
Landrat Ulrich Gerstner und Innenminister Holger Stahlknecht: Die Abschiebung der armenischen Familie Kalashyan verhindern.
hatte mit 1.768 Unterstützungen zu über der Hälfte der Unterschriften geführt.
Mit der online Petition konnte der Kreis der Untersützer auf ganz Sachsen-Anhalt ausgedehnt werden.

Fragen für das Montagsforum:
Wie ernst werden Online Petitionen genommen?
Für welche Bernburger Themen würden sich online Petitionen eignen?

BERICHT:
Der Erfolg der Pedition war nur durch die klare Identifikation der Bernburger mit der Notlage der armenischen Familie Kalashyan möglich. In der Partnerschaft mit den Kirchen, dem Sportverein und den Schülern im Gymnasien konnte eine große Aufmerksamkeit erzielt werden, die dann schrittweise von den Medien aufgegriffen wurde. Dieser Aufmerksamkeit hat sich dann auch die Härtfallkommission nicht entziehen können.
Dies sind Vorgänge, die nicht berechenbar sind und nicht beliebig wiederholbar sind. Auf diese Erfahrung soll man aber bei dem nächsten Fall wieder aufgreifen. Schwierig ist es aus dem vielen menschlich tragischen Asylverfahren zu filtern, wo eine ähnliche Aktion wieder greifen könnte.

Weiterhin wurde eine Reihe von Maßnahmen besprochen, die der armenischen Familie Kalashyan bei der weiteren Integration helfen können. Die nächste diesbezügliche „Bilanz“ ermöglicht sich mit dem Dankesfest der Familie am 30.05.2013 im Pfarrgarten der Familie Lewek. Wer weitere Hilfe anbieten kann soll sich bitte an Pfarrer Lewek wenden.

Die nächste Online Pedition, die im Raum steht wäre eine Pedition des neu gegründeten
„Hochschulbündnis Sachsen-Anhalt – Perspektiven gestalten”
http://www.stura.uni-halle.de/aktionsbuendnis/
zur Kürzung des Hochschulhaushaltes. Wir werden in den nächsten Montagsforen über den jeweiligen Stand des Widerstandes berichten.
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ANKÜNDIGUNG
Montag 13. Mai 2013 – ab 19:00 MAXIMVS – OBERE TERRASSE
Bernburger Imker berichten
Die Sondervorführung des Films „More than Honey“ ,
welche von der Heinrich Böll Stiftung am 14. Januar 2013 im Capitol Kino in Bernburg vorgeführt wurde, hat viele Bernburger und vor allem auch Bernburger Imker stark bewegt.

Unter dem Eindruck der im Film dargestellten Bedrohung der Bienen soll die spezielle Situation der Bernburger Imker mit diesen und den an der Bienenaufzucht Interessierten diskutiert werden. Eingeladen sind u.a. die Mitglieder des Imkervereins in Bernburg mit Ihrem Vorsitzenden Peter Trensch sowie Dr. Jens Radtke, Länderinstitut für Bienenkunde, Hohen Neunendorf e.V., sowie alle an der Frage interessierte Bernburg.

BERICHT
Hier die Widergabe des Beitrages der Bernburger Redaktion der MZ vom 15. Mai 2013 von Herrn Andreas Braun:

Landwirt und Imker vereint
BIENENWIRTSCHAFT Hochschulprofessor will zusammen mit Bienenzüchtern das Insekt mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

VON ANDREAS BRAUN

BERNBURG/ALTENBURG/MZ – Der Altenburger Landwirt Volker Bosse ist auf die Biene gekommen. Seit drei Jahren baut er Hybrid-Raps an und der kommt ohne Bienen nicht aus. „Die Mutterpflanze kann nur durch die Biene befruchtet werden. Diese war zuvor auf der Vaterpflanze und bringt die Pollen bei ihrer Suche nach Nektar auf die Mutterpflanze. Der Samen, der entsteht, wird dann gesammelt und gesät“, erklärt Bosse. Mit Wind, wie bei anderen üblichen Rapssorten, klappt die Bestäubung beim Hybrid-Raps nicht. „Ohne Bienen wäre ich aufgeschmissen“. Hybridsorten – auf natürliche Weise gekreuzte Rapsorten – sind ertragreicher und darum lohnt sich die Mühe….

Der gesamte Beitrag als Pressespiegel Bienen+Landwirtschaft

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Montag 20. Mai 2013 – ab 19:00 MAXIMVS – heute kein STAMMTISCH
PFINGSTMONTAG (reserviert für die Familie)
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