JANUAR 2013 – Dokumentation

JANUAR 2013
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Dokumentation:
Montag 07.01.2013 – ab19.00 Uhr MAXIMVS – STAMMTISCH (oben)

Thema: Schachabend mit Mirko Weigt
Mirko Weigt stand zum Jahresanfangwieder für eine Einführung für Anfänger und als Herausforderungen für Fortgeschrittene zur Verfügung. Herzlichen Dank!

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Dokumentation:
Montag 14.01.2013 – 20:00 Capitol Kino Bernburg
Im mit 250 Besuchern ausverkauften Kinosaal diskutierte der Bienenexperten Dr. Jens Radtke über die Möglichkeit des integrierten Bienenschutzes und über notwendige Alternativen bei der Landwirtschaft. Studenten des Naturschutzes, Imker aus der Region und Naturfreunde stellten Herrn Dr. Radtke, Imkermeister und wissenschaftlicher Mitarbeiter vom Länderinstitut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf sehr fundierte Fragen.
Wir empfehlen das Buch zum Film als Nachbereitung zu hause (s.u.) und bedanken uns bei der Heinrich Böll Stuftung, dem Wurzelwerk und dem Capitolkiono für die Präsentaion des wichtigen Filmes und die Orgnisation der abschliessenden Diskussion.

Ankündigung:
Sondervorführung „More than Honey“
Honey
„..Wenn die Bienen von der Erde verschwinden, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr..“ so ein Zitat von Albert Einstein aus der Ankündigung des Films von Markus Imhoof.
Im anschliessenden Filmgespräch mit dem Bienenexperten Dr. Jens. Radtke wird die Möglichkeit des lokalen Bienenschutzes über notwendige Alternativen bei der Landwirtschaft diskutiert. Imker aus der Region werden an diesem Gespräch teilnehmen.
Diese Sondervorführung wird von der Heinreich Böll Stiftung Sachsen Anhalt, dem Wurzelwerk an der Hochschule Anhalt und dem Capitol Kino in Bernburg unterstützt.

Der Dokumentarfilm “More than Honey” zeigt, wie wir die Nahrungsgrundlagen der Honigbienen zunehmend mit Pestiziden und Antibiotika belasten und ihre Lebensräume mit Monokulturen zerstören. Er versucht, dem mysteriösen Bienensterben, das seit einiger Zeit weltweit zu beobachten ist, auf die Spur zu kommen und öffnet einen Blick jenseits der Welt von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.

Die Materalien für die Unterrichtsvorbereitung die die Autoren zur Verfügung stellen zum herunterladen:

  • More_than_Honey-Materalien zur Unterichtsbegleitung die der Regisseur Markus Imhoof zur Verfügung stellt.

    Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene. Das fleisigste aller Tiere verschwindet langsam. Der preisgekrönte Schweizer Regisseur Markus Imhoof hat sich auf die Reise gemacht, um dem Geheimnis des weltweiten Bienensterbens auf den Grund zu gehen. Er hat fünf Jahre an diesem Dokumentarfilm gearbeitet.

    Der Beitrag des zdf zu diesem Dokumentarfilm im Netz.

    Das Buch zum Film: More Than Honey: Vom Leben und Überleben der Bienen [Broschiert]
    Claus-Peter Lieckfeld (Autor),
    „>Markus Imhoof (Autor) ist bei Orange Press erschienen, 224 Seiten und für 20 Euro in der Buchandlung Bücherstube in Bernburg vorrätig.

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    Montag 21. 1. 2013 – ab 19:00 MAXIMVS – STAMMTISCH (oben)

    Energieszenarium Salzlandkreis – Wie wird unser Landkreis autark ?
    Dokumentation:
    Wir danken Burkhard Petersen für die Einführung und die zahlreichen Vorschläge zu den regionalen Besonderheiten unserer Gäste.

    Ankündigung:
    Vorbereitung des gleichnamigen Workshops am 25 und 26. Januar 2013 im Osttorhaus auf dem Schloß Bernburg.
    Eingeladen zum Workshop und den Montagsforen hierzu sind alle, die Interesse an der Entwicklung eines nachhaltigen Engergieszenariums für den Salzlandkreis haben.
    Hier das Einladungsschreiben für Interessierte zum herunterladen:

      Energie_Einladung_130126
      Bitte melden sie sich bei Interesse umgehend an.
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    Montag 28. 1. 2013 – ab 19:00 MAXIMVS – STAMMTISCH (oben)

    Dokumention: Im Gespräch mit der armenischen Familie Kalashyan
    bleiberecht
    Im Gespräch mit der Familie Kalashyan

    Wir freuen uns über das Interesse die von der Abschiebung bedrohte Familie persönlich kennen zu lernen. Mit der Hilfe von Pfarrer Johannes Lewek haben wir einen vorsichtigen Kennenlernen-Dialog mit drei Vertretern der neunköpfigen Familien geführt. Die Familie hatte von Ihren deutschen Hausmitbewohnern einen öffentlichen Brief als schriftliche Sympatieerklärung für diesen Abend mit auf dem Weg bekommen. Mit Hilfe einer weiteren schriflichen Erklärung stellte die Familie klar, dass viele Familienmitglieder zu Hause Opfer von ungeklärten Morden wurden. Diese Schilderung stellte einen starken Kontrast zu den leider sehr nüchternen rechtlichen Möglichkeiten dar, die der abgelehnte Asylantrag nach den Äußerungen mit Rechtsanwalt Dr. Kunz noch offen lässt.

    Über 3.000 Bürger haben sich mit Ihrer Unterschrift für das Bleiberecht der Familie eingesetzt.
    Nur aus medizinischen Gründen wurde der Abschiebetag, der zum 5.2.2013 festgesetzt war, noch einmal aufgehoben.
    Ende des Monats wird die Abschiebung der Familie Kalashyan von der Härtefallkommission behandelt. Die notwendige Stimmenmehrheit von 4 : 2 für ein Bleiberecht kann aber nicht sicher vorhergesagt werden. sollte diese noch nicht erreichbar sein, wäre es zu Wünschen, dass die Kommission die Entscheidung noch einmal zur weiteren Klärung für später vertagt.
    Es ist zu wünschen, dass in jedem Fall Zeit gewonnen werden kann und letztendlich die Härtfallkommission von einer weiteren Integration überzeugt werden kann.

    In der Gruppe wurden daher unter anderem Pläne entwickelt, wie den Familienmitgliedern, die noch nicht deutsch sprechen ein Deutschunterricht, der deren derzeitigen Unterricht an der Kreisvolkshochschule noch ergänzt, organisiert werden kann. So versucht die AG „SCHULE OHNE RASSIMUS – SCHULE MIT COURAGE “ Schüler zu finden, die deutsche alltägliche Redewendungen vermitteln. Weiterhin wird Pfarrer Lewek eine allseits verehrte pensionierte Deutsch-Russisch Lehrerin um Unterstützung bitten.

    Welchen weiteren Beitrag können wir in Bernburg für die Verbesserung der Integration der Familie Kalashyan darüber hinaus leisten?

    Zum Nachlesen: Berichterstattung der MZ-Bernburg am 24.1.2013 Familie: Härtefall

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